Vodafone verliert Rennen um AT&T Wireless
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Vodafone verliert Rennen um AT&T Wireless

Der britische Mobilfunkkonzern Vodafone hat sich aus dem Bieterwettstreit um die amerikanische AT&T Wireless zurückgezogen.

Nach den bisher bekannten Informationen bleibt damit nur die Nummer zwei des US-Mobilfunkmarkts, Cingular Wireless, als Käufer übrig.

Vodafone habe sich am Dienstag aus der Auktion zurückgezogen, teilte das Unternehmen mit. Eine Fortsetzung der Verhandlungen sei nicht mehr im Interesse der eigenen Aktionäre gewesen.

Der Bieterwettstreit um AT&T Wireless hatte am 22. Januar begonnen, als die drittgrösste US-Mobilfunkgesellschaft öffentlich auf die Suche nach einem Käufer ging. Die Bieterfrist lief vergangenen Freitag aus.

Nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters habe am Montag ein Treffen des AT&T Wireless Führungsgremiums stattgefunden. Das Gremium habe über die Übernahmeangebote in der angeblichen Höhe von 38 Mrd. Dollar befinden müssen. Die letzten Bieter waren die US- Nummer zwei Cingular Wireless und die britische Vodafone.

Vodafone wollte sich AT&T einverleiben, um auch ihre eigenen Dienste in den USA anbieten zu können. Das Unternehmen ist zwar mit 45 Prozent an dem US-Branchenführer Verizon Wireless beteiligt, doch wird diese Mobilfunkfirma von der grössten amerikanischen Telefongesellschaft Verizon Communications kontrolliert.

(sda)

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