Vogelgrippe in bayrischem Nutztierbetrieb?

Aktualisiert

Vogelgrippe in bayrischem Nutztierbetrieb?

In Bayern gibt es einen ersten Verdachtsfall auf Vogelgrippe in einem Nutztierbetrieb. Der gesamte Bestand des Betriebes ist noch in der Nacht gekeult worden.

Wie das bayerische Umweltministerium am Dienstag in München mitteilte, wurde bei Schnelltests in sieben verendeten Jungenten aus einem Geflügelbetrieb im nordbayerischen Landkreis Lichtenfels Influenza-A festgestellt. Das Friedrich-Loeffler-Institut solle nun herausfinden, ob es sich um das gefährliche Virus H5N1 handelt. Die Proben seien bereits per Schnellkurier auf die Insel Riems gebracht worden.

Der Verdacht wurde demnach am Sonntag festgestellt. Der gesamte Bestand des Betriebes sei noch in der Nacht gekeult worden, die epidemiologischen Ermittlungen seien am Laufen. Weitere Einzelheiten will das Ministerium auf einer Pressekonferenz um 14.30 Uhr in Erlangen mitteilen.

Ministeriumssprecher Roland Eichhorn sagte der Nachrichtenagentur AP, man hoffe, dann Klarheit über den Fall zu haben. Seinen Angaben zufolge wurden die Enten erst vor kurzem an den Betrieb geliefert. Woher die Tiere stammten und ob sie möglicherweise bereits vorher infiziert waren, konnte er noch nicht sagen. (dapd)

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