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Vogelgrippe: Neue Fälle in China

Die Vereinten Nationen rechnen mit einem möglicherweise jahrelangen Kampf gegen die vor allem in Asien grassierende Vogelgrippe. In China brach die Seuche in vier Betrieben aus.

Experten der UNO vermuten, dass der Kampf erst am Anfang steht und noch sehr lange dauern kann.

Ein Vertreter der UNO-Welternährungsorganisation (FAO) bestätigte, derzeit stehe der Kampf gegen die Vogelgrippe erst am Anfang: «Es wird lange dauern.» Er sei sich nicht sicher, ob die vietnamesische Regierung diese Realität akzeptiert habe.

Auch die wirtschaftlichen Folgen würden erst in Monaten vollständig erkennbar. Bislang wurden in Vietnam rund 35 Millionen Hühner geschlachtet, um eine Ausbreitung der Krankheit zu verhindern.

In dem Land erkrankten den amtlichen Angaben zufolge 20 Menschen an der Vogelgrippe, 14 von ihnen starben. Ausser in Vietnam und Thailand wurden bislang keine Ansteckungen beim Menschen gemeldet.

Thailand

Im Gegensatz zu der Experten-Meinung gibt sich die thailändische Regierung positiv und kündet ein Ende der Vogelgrippe in rund zwei Wochen an. In allen 163 betroffenen Betrieben sei die Gefahrenstufe auf «gelb» gesenkt worden.

Die Tageszeitung «The Nation» berichtete dagegen unter Berufung auf den Gouverneur der Provinz Uttaradit, dort seien sieben Dörfer von einem neuen Krankheitsausbruch betroffen.

Auch in China sei in vier Betrieben der Städte Yangjiang, Maoming und Zhuhai in der südlichen Provinz Guangdong sowie in Nanning in der benachbarten Region Guangxi die Vogelgrippe ausgebrochen, berichtete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua.

Damit stieg die Zahl der betroffenen Betriebe auf 34. In 13 weiteren Geflügelfarmen liegen Verdachtsfälle vor. (sda)

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