Zürich: Volvo besetzt gleich vier Parkplätze für Behinderte

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ZürichVolvo besetzt gleich vier Parkplätze für Behinderte

In einem Stadtzürcher Parkhaus hat ein Auto gleich vier Parkplätze für Behinderte besetzt. Einen entsprechenden Ausweis hatte das Fahrzeug offenbar nicht.

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som
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Ein Auto besetzte im Mai 2018 im Uetlihof-Parkhaus vier Behindertenparkplätze.

Ein Auto besetzte im Mai 2018 im Uetlihof-Parkhaus vier Behindertenparkplätze.

Leser-Reporter
Vier Parkfelder besetzte auch dieser Mercedes: Gesehen am 3.4.2018 beim Media-Markt in St. Gallen. Doch der Lenker ist nicht allein, wie die folgenden Bilder von Leser-Reportern und aus der Facebook-Gruppe Parkkünstler Schweiz zeigen.

Vier Parkfelder besetzte auch dieser Mercedes: Gesehen am 3.4.2018 beim Media-Markt in St. Gallen. Doch der Lenker ist nicht allein, wie die folgenden Bilder von Leser-Reportern und aus der Facebook-Gruppe Parkkünstler Schweiz zeigen.

Leser-Reporter
Noch ein Mercedes, diesmal im Seebli-Center in Lupfig AG. Halb-halb – der Lenker ist scheinbar um Ausgleich bemüht.

Noch ein Mercedes, diesmal im Seebli-Center in Lupfig AG. Halb-halb – der Lenker ist scheinbar um Ausgleich bemüht.

Leser-Reporter

«Um Himmels willen», dachte ein Leser-Reporter, als er kürzlich in die Einstellhalle Uetlihof bei der Credit Suisse kam. Dort stand nämlich ein Volvo aus dem Kanton Baselland so auf den Behindertenparkplätzen, dass kein einziges der vier Felder mehr frei war: «Und es war nicht mal ein entsprechender Ausweis im Fahrzeug.» «Wie kann man nur so dreist sein?» Was mit dem Auto passiert ist, weiss er aber nicht. «Ich habe leider keine Anzeige gemacht.»

Gemäss einer Sprecherin der Credit Suisse ist dieses Verhalten auf den Besucherparkplätzen der Bank absolut inakzeptabel: «Die Credit-Suisse-Parkplätze im Uetlihof werden von unserem hauseigenen Sicherheitsdienst auf Falschparker hin regelmässig kontrolliert. Unser Sicherheitsdienst nimmt auch via Empfang Reklamationen entgegen und bietet die Polizei bei Bedarf auf.» In diesem Fall, sei das Auto wohl schon vor dem Rundgang weggefahren: «Auch gingen keine Meldungen ein.»

Bei einer Anzeige würde es laut Stadtpolizei-Sprecher Marco Bisa eine Busse geben. Diese könnte auf einem Privatparkplatz wegen der Bearbeitungsgebühren sogar höher ausfallen als auf einem öffentlichen Parkplatz. Dort beträgt die Busse für das ungerechtfertigte Parkieren auf Behindertenparkplätzen 120 Franken.

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