Onkel Jürgen: Vom «Big Brother»-Blödi zum Millionär
Aktualisiert

Onkel JürgenVom «Big Brother»-Blödi zum Millionär

Jürgen Milski, umtriebiger Ex-«Big Brother»-Zweiter, verdient sein Geld inzwischen mit Partyauftritten und Moderationen. Damit kommt er auf bis zu 81 000 Franken monatlich.

Vor acht Jahren war Jürgen Milski einer der ersten Kandidaten der deutschen Reality-Show «Big Brother». Dabei belegte er immerhin den zweiten Platz und konnte mit Liedern wie «Grosser Bruder» noch den einen oder anderen Franken machen. Inzwischen verdient der ehemalige «Ford»-Mitarbeiter aber deutlich mehr: Er komme auf «30 000 bis 50 000 Euro im Monat», sagt er der «Süddeutschen Zeitung». Er sei sogar schon Millionär.

Obwohl seine Stimme eher mässig ist, kassiert er für eine halbe Stunde 3500 Euro. «Ich weiss ja, dass ich nicht singen kann. Aber für die Partymusik reicht es. Die Leute wollen einen Typen, der sie unterhält», rechtfertigte er sich gegenüber der «Süddeutschen Zeitung». Jeden Abend spiele er woanders und könne seine Familie oft nur am Sonntagnachmittag sehen.

Auch seine Moderationen bei der aktuellen «Big Brother»-Staffel und seine Auftritte beim Anruf-Sender «NeunLive» spülen Geld in seine Kassen. Dass die Zuschauer bei den Gewinnspielen draufzahlen, interessiert Milksi nicht die Bohne. Auf den Satz «Viele Menschen sind so dumm und rufen an» bemerkte er: «Selbst schuld. Soll ich mich um jeden Einzelnen kümmern? Die Medien berichten immer nur über Leute, die bei uns kein Geld gewinnen. Allein heute habe ich Menschen mit Gewinnen über 5000 Euro glücklich gemacht. Darüber spricht keiner.»

(phi)

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