Vom Coiffeursessel auf die Intensivstation
Aktualisiert

Vom Coiffeursessel auf die Intensivstation

Horror für die Kundin eines Luzerner In-Coiffeur-Salons: Sie wollte neue Mèches und landete mit schweren Verbrennungen auf der Intensivstation.

Der Vorfall ereignete sich letzte Woche: Eine Kundin wollte sich in einem renommierten Luzerner Coiffeur-Geschäft* einen neuen Style verpassen lassen. Plötzlich fingen ihre in Watte eingewickelten Haarsträhnchen unter der Wärmelampe Feuer, wie 20 Minuten weiss. Insider berichteten, dass die Frau in Panik geriet und mit den Händen das Feuer zu löschen versuchte. Sie musste daraufhin mit schweren Verbrennungen an Kopf und Gesicht auf die Intensivstation des Kantonsspitals Luzern gebracht worden.

Die Sprecherin der Luzerner Stadtpolizei, Tina Meyer, konnte lediglich bestätigen, dass sich ein derartiger Unfall in Luzern ereignet hat. «Zurzeit ist noch unklar, ob ein strafrechtlich relevanter Tatbestand vorliegt», so Meyer. Das Amtsstatthalteramt Luzern ermittelt.

«Dieser Unfall ist ein Worst-Case-Szenario für jeden Friseur», sagt ein Coiffeurmeister* aus Luzern, der aus Sicherheitsgründen auf Wärmelampen verzichtet. Eine mögliche Unfallursache sei, dass die Wärmelampe zu schnell hochgefahren wurde und die Blondierung hochprozentig war.

Der betroffene Coiffeur war für eine Stellungnahme nicht erreichbar.?

Daniela Gigor

*Namen der Red. bekannt

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