40 Jahre VW-Buggys: Vom Karmann bis zum Buggy Up!
Aktualisiert

40 Jahre VW-BuggysVom Karmann bis zum Buggy Up!

Bei der Weltpremiere des VW Up! sorgte die Studie Buggy Up! für Aufsehen. Sie knupft an eine 40 Jahre alte Tradition an.

Die Spassmobile von Volkswagen (v. l.): Buggy Up!, Apal Buggy und Karman Cheetah. Foto: kai-uwe knoth

Die Spassmobile von Volkswagen (v. l.): Buggy Up!, Apal Buggy und Karman Cheetah. Foto: kai-uwe knoth

Mitte der 60er-Jahre entdeckten die Amerikaner das Auto als Spassmobil. Und wo lässt sich die Sonne besser geniessen als in einem Buggy? Zumal das Vergnügen preiswert zu haben war: Auf Basis des Käfers wurden die coolen Strandautos gebaut.

Die Idee dieser Freizeit-Buggys basiert auf den Dune Buggys und den Baja Bugs, die in den USA tatsächlich für motorsportliche Sandstrand-Wettbewerbe eingesetzt wurden. Der weiteren Buggy-Entwicklung lag dann allein der Spassfaktor zu Grunde – die Blumenkinder der Flower-Power-Ära wollten cruisen und nicht

rasen. So begnügten sich die Buggyfahrer mit der ­Leistung des Serienkäfers, also mit 34 oder 44 PS.

Natürlich wurde die Idee des Buggys auch in Europa ­adaptiert, doch ein Massen­erfolg wurden die spartanischen Flitzer nicht. Aber es entwickelte sich eine Fangemeinde. Und heute? Auf der IAA war die Buggy-Up!-Va­riante des neuen VW Up! einer der grossen Stars. Nur eine Spielerei oder eine ernsthafte Absicht von VW? Die Wolfsburger kommunizieren so: «Ausgelassener Fahrspass wird auch in Zukunft gefragt sein.» (20 Minuten)

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