Verfahren: Vom Navi in den Wald gelockt
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VerfahrenVom Navi in den Wald gelockt

Weil der Fahrer eines Lastwagens zu sehr auf sein Navigationsgerät vertraute, blieb er mitten im Wald stecken. Wurden Sie auch schon von TomTom & Co. in die Irre geführt?

von
fvo

Der beladene Lastwagen ist offensichtlich von seiner Route abgekommen. Allerdings nicht, weil der Fahrer eine Abkürzung nehmen wollte oder ohne Karte auf gut Glück unterwegs war. Im Gegenteil: Er hielt sich streng an die Anweisungen seines Navigationsgerätes.

Wunderwerk Technik

Ob dieses wohl für Fussgänger eingestellt war? Jedenfalls wurde der Weg immer enger, umkehren unmöglich, und schliesslich blieb nur noch die Kapitulation. Der Lastwagen kam bis Greimersburg im Westen Deutschlands, dann blieb er samt den sechs Personenwagen im Schlepptau an einem Abhang mitten im Wald stecken.

Die Irrfahrt ist kein Einzelfall. Auch in Eptingen oder auf dem solothurnischen Balmberg waren Lastwagenfahrer schon der Stimme aus dem Navigationsgerät gefolgt und prompt in die Falle getappt.

Die Irrfahrten der Leser

Hat Ihnen der elektronische Wegweiser auch schon einen Strich durch die Rechnung gemacht, als Sie nicht mehr auf die Ortsschilder achteten? Denn die Stimme aus dem Gerät kündigte ja stets an, wann Sie links und wann rechts abzubiegen haben - dachten Sie jedenfalls. Wo landeten Sie schlussendlich, als Ihnen klar wurde, dass Sie diese Route bestimmt nicht problemlos ans Ziel führt? Schreiben Sie Ihre üblen Erfahrungen mit dem GPS ins Talkback. Bilder der Irrfahrt mailen Sie an community@20minuten.ch.

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