Johan Vonlanthen: Vom Salzburger Plastik auf den Neuenburger Kunstrasen
Aktualisiert

Johan VonlanthenVom Salzburger Plastik auf den Neuenburger Kunstrasen

Drei Jahre spielte Johan Vonlanthen in Salzburg auf Kunstrasen. Sein Comeback in der Super League gibt der FCZ-Stürmer ebenfalls auf Plastik: auf jenem der Maladière in Neuenburg.

von
Sandro Compagno

Schauplatz Juchhof in Zürich-Altstetten: Dort, wo noch vor wenigen Jahren die letzten Stadtzürcher Milchkühe friedlich grasten, erstreckt sich heute das satte, synthetische Grün eines Kunstrasen-Platzes. Hier bereitet sich der Meister FCZ auf das morgige Spiel in Neuenburg vor. Trainer Bernard Challandes legt den Fokus ganz auf Ballbesitz und Kurzpassspiel.

Ein Spiel, das Johan Vonlanthen behagt. Mehr als die Unterlage, wie der 23-Jährige erklärt: «Auch nach drei Jahren Red Bull Salzburg spiele ich lieber auf Naturrasen.» Seine Ex-Kollegen sah er zuletzt am TV. Am Mittwoch erreichte der österreichische Dosenklub in der 2. Qualifika­tionsrunde zur Champions League gegen die Bohemians Dublin ein mageres 1:1. «Ich hätte nicht erwartet, dass sich Salzburg so schwertut», staunte Vonlanthen. «Aber natürlich wünsche ich fürs Rückspiel viel Glück.»

Am Samstag soll der technisch hochbegabte Offensivmann in Neuenburg für den FCZ debütieren. Beim Meister rechnet man mit dem rechtzeitigen Eintreffen der Spielberechtigung. Der erste Eindruck, den Vonlanthen von seinem neuen Team hat, ist positiv: «Ich wurde sehr gut aufgenommen, fühle mich wohl.» Im Training sah man ihn gestern immer wieder mit Eric Hassli sprechen: «Wir haben uns mit Doppelpässen immer mal wieder gesucht.» Wer weiss, ob ein solcher morgen auf dem Neuenburger Plastik zum Erfolg führt.

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