Aktualisiert 12.02.2015 09:06

Branislav Ivanovic

Vom Suarez-Opfer zum Beinahe-Beisser

Im April 2013 wurde Branislav Ivanovic Opfer von «Beisser» Luis Suarez. Jetzt schlägt der Chelsea-Verteidiger beinahe selbst zu. Es sieht zumindest so aus.

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Aufregung im Spiel zwischen Chelsea und Everton. Branislav Ivanovic (l.) knöpft sich James McCarthy vor.

Aufregung im Spiel zwischen Chelsea und Everton. Branislav Ivanovic (l.) knöpft sich James McCarthy vor.

Keystone/AP/Alastair Grant
In englischen Medien wird debattiert: Wollte Ivanovic seinen Gegenspieler in die linke Schulter beissen? Auf den ersten Blick sieht es so aus. Die Zähne fährt der 30-jährige Serbe nicht aus.

In englischen Medien wird debattiert: Wollte Ivanovic seinen Gegenspieler in die linke Schulter beissen? Auf den ersten Blick sieht es so aus. Die Zähne fährt der 30-jährige Serbe nicht aus.

AFP/ian Kington
Everton-Coach Roberto Martinez ist sich sicher: Der serbische Verteidiger der Blues hätte Rot sehen müssen. Sein Gegenüber José Mourinho ist natürlich anderer Meinung.

Everton-Coach Roberto Martinez ist sich sicher: Der serbische Verteidiger der Blues hätte Rot sehen müssen. Sein Gegenüber José Mourinho ist natürlich anderer Meinung.

AFP/ian Kington

Erinnerungen an die Attacke Luis Suarez' an der WM in Brasilien werden wach: Offenbar wollte Branislav Ivanovic am Mittwochabend Gegenspieler James McCarthy in die Schulter beissen. Die Absicht oder zumindest die Tatsache, dass er mit dem Gedanken gespielt hat, es zu tun, kann er nur schlecht von sich weisen.

Auf den Bildern ist zu sehen, wie er seine Arme um den Everton-Spieler schlingt und seinen Kopf auf dessen linke Schulter senkt. Zu einem Biss kommt es aber nicht. In den englischen Medien wird derweil gerätselt, ob es eine versuchte Beissattacke oder ein Kopfstoss war.

Mourinho hat keinen Bock

Chelsea-Trainer José Mourinho sagte, als er auf den «Kopfstoss» angesprochen wurde: «Bring mich nicht zum Lachen. Bring mich nicht zum Lachen», sagte der Portugiese im Interview nach Spielende und machte klar, dass er keine Lust hatte, weitere Fragen dazu zu beantworten: «Noch eine Frage zu diesem Thema und ich muss gehen. Fussball ist voller Emotionen und das haben wir heute gesehen.» Dann passierte es doch und Mourinho suchte wie angekündigt das Weite: «Tut mir leid, bis morgen.»

Die Szene ereignete sich in der 88. Minute, als es nach der Gelb-Roten Karte gegen Evertons Gareth Barry zu einem Handgemenge kam. Eine Minute später netzte Chelseas Willian zum 1:0-Endstand ein.

Im April wurde Ivanovic Opfer des mittlerweile als «Beisser» weltbekannten Luis Suarez. Als der Uruguayer noch für Liverpool spielte, kam es zwischen dem Chelsea-Verteidiger und dem Stürmer zu einer unliebsamen Begegnung im Strafraum. Die Bilder gingen um die Welt:

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