Von den «8 Wundern» bis «erbärmlich»
Aktualisiert

Von den «8 Wundern» bis «erbärmlich»

Während England den 8:0-Rekordsieg in der Champions League von Liverpool über Besiktas feiert, lässt die Presse in Spanien kein gutes Haar am blamablen Auftritt Valencias gegen das bescheidene Rosenborg.

Liverpool ballerte sich gestern mit einer Demonstration aus der Krise in der Königsklasse. Dreimal Yossi Benayoun, zweimal Peter Crouch und Ryan Babel sowie Leithammel Steven Gerrard steuerten die acht Treffer zum historischen Erfolg gegen die Türken bei. Und die Spieler vom Bosporus können froh sein, dass sie nicht ein «Stängeli» kassierten. An der Anfield Road hoffen die Fans und Spieler jetzt, dass das Achtelfinale der Champions League doch noch erreicht werden kann und dass der Sieg auch zu neuem Schwung in der nationalen Meisterschaft verhilft.

Ganz anders ist die Gemütslage in Valencia. Nach dem schon schwachen 0:2 in Norwegen folgte jetzt die blamable 0:2-Pleite im heimischen Mestalla gegen die Trondheimer. Früher war das Stadion in Valencia einer Festung gleich. Davon kann auch der FC Basel ein Lied singen. Das Team von Christian Gross kassierte 2002 eine 2:6-Niederlage. Doch in dieser Saison ist Valencia zuhause schon mit 5:0 von Real Madrid vorgeführt worden und erlebte daneben bei vier weiteren Heimauftritten in der Primera Division zwei weitere Schlappen. Der ehemalige Holland-Star Ronald Koeman wurde vor Kurzem verpflichtet, um den schwachen Saisonstart Valencias zu korrigieren. Doch dies führte bisher nicht zum gewünschten Erfolg. Daher fragt «20minutos» richtigerweise: «Wer ist jetzt der Schuldige?», denn der ehemalige Trainer Quique Sanchez Flores ist bereits weg.

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(fox)

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