Trainer für einen Tag: Von der Tribüne auf den FCB-Trainingsplatz
Aktualisiert

Trainer für einen TagVon der Tribüne auf den FCB-Trainingsplatz

Der Basler Kevin Messerli wird für einen Tag FCB-Trainer.
Der Rapper setzte sich gegen 348 Konkurrenten durch.

von
Lukas Hausendorf
Als Amateurfussballer hat der Basler Rapper Kevin «Fabe» Messerli mindestens taktisches Grundwissen. Ob davon auch die FCB-Profis beeindruckt sein werden?

Als Amateurfussballer hat der Basler Rapper Kevin «Fabe» Messerli mindestens taktisches Grundwissen. Ob davon auch die FCB-Profis beeindruckt sein werden?

Wenn das Spiel mal nicht rund läuft, sitzen im Joggeli 30 000 Trainer auf der Tribüne, die wissen, was die Mannschaft besser machen müsste. Einer davon kann nun tatsächlich Heiko Vogels Platz einnehmen. Es ist der 20-jährige Kevin Messerli aus Basel: Er hat gestern den Muba-Videowettbewerb «FCB-Trainer für 1 Daag» gewonnen.

«Bevor ich den Clip aufnahm, war ich mit meiner Rapgruppe gerade aus einem Casting gefallen und war innerlich geladen», erinnert sich Messerli. In seinem 20-sekündigen Bewerbungsvideo legte der Fachmaturand und wortgewandte Rapper dann eine temporeiche und eindringliche fiktive Mannschaftsansprache hin. «Es git kei Wehwehli, kei Boböli, nüt. Mir bisse uf d Zähn», appelliert er darin an die Spieler. Bei den Usern kam die Botschaft an: Er erhielt am meisten Clicks.

Die Mannschaft kennt der langjährige Vollblutfan bereits ein bisschen. Goalie Yann Sommer und Verteidiger Markus Steinhöfer waren im Videoclip zu seinem Song «Unser Paradies» zu sehen, mit dem Lied trat er sogar an der Weihnachtsfeier des FCB auf. Messerlis Trainereinsatz soll im Frühling stattfinden. Für die Spieler wird das kein Zuckerschlecken. Messerli warnt: «Jungs, das isch kei Grümpeli-Turnier!»

Und mit dieser Ansprache hat Kevin Messerli den Muba Wettbewerb gewonnen.

Mit dem Song «Unser Paradies» rappte sich Messerli aka Fabe bis zur FCB-Weihnachtsfeier.

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