Für diese Autos war 2021 Schluss
Auch für den Mercedes-Benz AMG GT Coupé und den Roadster ist dieses Jahr Schluss. 

Auch für den Mercedes-Benz AMG GT Coupé und den Roadster ist dieses Jahr Schluss.

Daimler
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AuslaufmodelleVon diesen Autos müssen wir uns verabschieden

Dass die Produktion von Automodellen eingestellt wird, kann verschiedene Gründe haben: fehlende Nachfrage, ein veraltetes Konzept oder eine neue Konzernstrategie. Auch 2021 war für einige Autos Schluss.

von
Isabelle Riederer / A&W Verlag

VW Passat

Volkswagen

Zu den besonders stark vom Aussterben bedrohten Modellarten zählen vor allem die Limousinen. Das Segment trocknet immer mehr aus, Kundinnen und Kunden wollen lieber gleich einen SUV oder einen Kombi. Und so tritt der VW Passat nun seine letzte Reise an. Gut 25 Jahre hatte der VW Passat auf dem Buckel, doch nun ist die Zeit gekommen, Ciao zu sagen. Passat-Fans müssen aber nicht traurig sein, die Kombi-Variante wird es weiterhin geben und sie soll auch einen Nachfolger erhalten.

Ford Mondeo

Ford

Auch für den Ford Mondeo hat das letzte Stündlein geschlagen. Zum 31. März 2022 stellt Ford die Produktion der legendären Limousine im spanischen Werk in Valencia ein, um Platz für die Produktion von Batterien und Hybridmotoren zu schaffen. Die ebenfalls auf der Kippe stehende Produktion der Vans S-Max und Galaxy im gleichen Werk gilt dagegen als gesichert, zumal beide Modelle neuerdings mit Hybridantrieb bestellbar sind.

Lotus Elise, Exige und Evora

Lotus

Bei dem bekannten Sportwagenhersteller Lotus ist heuer Kahlschlag angesagt. Mit Elise, Exige und Evora werden gleich drei von vier Baureihen eingestellt. Künftig sollen vier neue Modelle von Lotus das sportliche Erbe der britischen Marke fortführen. Darunter ein SUV namens Lambda, der auch für Stückzahlen sorgen soll. Flaggschiff soll aber der rein elektrische Evija werden mit sage und schreibe 2000 Pferdestärken.

Citroën C1

Citroën

Doch nicht nur Limousinen mangelt es an Kundeninteresse, auch Kleinstwagen sind vom Aussterben bedroht. Das liegt für die Hersteller vor allem auch daran, dass sie wegen der zunehmend strenger werdenden C02-Regeln immer unattraktiver werden. Bei Citroën könnte es deshalb bereits dieses Jahr dem C1 an den Kragen gehen – zumindest was die Verbrenner-Variante betrifft.

Peugeot 108

Peugeot

Auch der Peugeot 108, der Zwillingsbruder des Citroën C1, soll noch dieses Jahr als Verbrenner eingestellt werden. Beide Modelle werden in Tschechien produziert, dort, wo auch der Toyota Aygo vom Band läuft.

Toyota Aygo

Toyota

Und damit ist das Trio der sterbenden Kleinstwagen komplett. Denn auch der Toyota Aygo soll noch in diesem Jahr das Zeitliche segnen. Ein etwaiger Nachfolger hat der japanische Hersteller mit dem Toyota Aygo X, einem kleinen Crossover-SUV, aber bereits bekannt gegeben.

Mercedes-Benz AMG GT Coupé und Roadster

Daimler

Manch ein Sportwagenliebhaber muss jetzt stark sein. Denn auch bei Mercedes-Benz müssen dieses Jahr zwei Modelle über die Klippe springen. So hat für das AMG GT Coupé und den GT Roadster bereits das letzte Stündlein geschlagen. Beide Modelle sind bereits nicht mehr bestellbar. Immerhin hat der Roadster mit dem brandneuen SL Roadster bereits einen adäquaten Nachfolger erhalten.

Polestar 1

Polestar

Kaum war er da, ist er auch schon wieder weg. Bereits Ende 2021 gingen für den Stromer die Lichter aus. Nach zwei Jahren hat der flotte Flitzer genug – okay, zugegeben, die Produktion war von Anfang an auf 1500 Stück limitiert. Besitzerinnen und Besitzer eines Polestar 1 dürften sich freuen, schon jetzt wird das Elektroauto als Sammlerstück gehandelt. Für Fans der Marke gibt es ja zum Glück noch den Polestar 2 und den Polestar 3.

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