TdF-Favoriten: Von Froome über Contador bis zum «DJ»
Aktualisiert

TdF-FavoritenVon Froome über Contador bis zum «DJ»

Am Samstag startet die 100. Tour de France. Bei der Jubiläumsausgabe zählen fünf Fahrer zu den Topfavoriten auf den Gesamtsieg.

von
heg

Das grösste Radsportereignis des Jahres steht vor der Türe. Am Samstag beginnt auf Korsika die 100. Tour de France. Die Jubiläumsausgabe endet am 21. Juli in Paris. Einer der folgenden fünf Fahrer könnte dann zuoberst auf dem Podest stehen.

Chris Froome, 28 Jahre, Grossbritannien, Sky

Der in Kenia geborene Radprofi ist in bemerkenswerter Form. Froome gewann in dieser Saison die Oman-Rundfahrt, die Tour de Romandie und das Critérium du Dauphiné. Der Brite muss dieses Jahr auch keine Rücksicht auf Vorjahressieger Bradley Wiggins nehmen, der nicht am Start ist.

Alberto Contador, 30 Jahre, Spanien, Saxo-Tinkoff

Der Sieger von 2007 und 2009 ist nach seiner verbüssten Dopingsperre zurück an der Grande Boucle. Seine Form ist jedoch nicht mehr ganz so bestechend wie in früheren Jahren. Er gewann dieses Jahr lediglich die Tour de San Luis in Argentinien; beim Dauphiné konnte er mit Froome im Zeitfahren und Hochgebirge nicht mithalten.

Joaquín Rodríguez, 34 Jahre, Spanien, Katusha

Der bergige Parcours der Jubiläumsausgabe kommt Rodríguez entgegen. In diesem Gelände ist der Spanier stark und muss Zeit auf Froome und Contador rausholen, wenn er ein Wörtchen mitreden will. Das Zeitfahren zählt nicht zu den Stärken von Rodríguez.

Tejay van Garderen, 24 Jahre, USA, BMC

Van Garderen gewann vor einem Jahr die Nachwuchswertung und gilt als Versprechen für die Zukunft. Der «DJ» beendete die Tour 2012 auf dem fünften Gesamtrang. In diesem Jahr siegte der gute Kletterer und Zeitfahrer bei der Kalifornien-Rundfahrt. An der Tour de Suisse enttäuschte van Garderen jedoch.

Cadel Evans, 36 Jahre, Australien, BMC

Die Formkurve des Toursiegers des vorletzten Jahres zeigt aufwärts. Evans fuhr beim Giro d'Italia auf den dritten Gesamtrang. Er hält in den Bergen mit den Spitzenfahrern mit, kann Attacken jedoch nicht mehr so kontern wie früher und ist auf ein starkes Team angewiesen.

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