Bad-Vibes mit Youtuberin Nathistyle: «Von Mitschülern gabs schon Nasenrümpfer»
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Bad-Vibes mit Youtuberin Nathistyle«Von Mitschülern gabs schon Nasenrümpfer»

Mit zwölf ahmte sie Clips von Bibis Beauty Palace nach, heute ist sie selbst Youtuberin. Wir stellen die 19-jährige Nathalie Sulser vor.

von
Katja Fischer

Bad-Vibes mit Nathistyle: Die Youtuberin beantwortet in ihrem Badezimmer Fragen im Schnelldurchlauf.

Video: Kingfluencers/Elay Leuthold/20 Minuten

Darum gehts

  • 20 Minuten fühlt in einer Serie der nächsten Generation von Influencern und Influencerinnen auf den Zahn.

  • Für zwei Minuten verfolgen wir sie sogar bis ins Badezimmer – ganz ohne Ringlight und Beauty-Filter (im Video oben).

  • In der heutigen Bad-Vibes-Folge: Nathistyle.

  • Hier erfährst du alles über die 19-Jährige, ihren Alltag als Youtuberin und ihren Umgang mit Hatern.

Ein typischer Tag im Leben von Youtuberin Nathistyle? «Der sieht nicht viel anders aus als bei anderen in meinem Alter», sagt Nathalie Sulser, wie die 19-jährige Zürcher Influencerin eigentlich heisst. In erster Linie ist sie nämlich Gymischülerin – «mit dem Unterschied, dass ich halt noch Tiktok und Youtube mache».

Dieser «Dauerstress im Kopf», ständig sowohl für die Schule als auch auf Social Media «abliefern» zu müssen, unterscheide sie dann vielleicht doch von ihren Mitschülerinnen und Mitschülern, fügt sie an. Denn Social Media gehört inzwischen zu Nathalis fixem Tages- und Wochenplan: Nach der Schule investiert sie Zeit für Tiktoks, sammelt Content-Ideen und beantwortet Mails. Und jeden Sonntag produziert sie ein Youtube-Video.

«Das ziehe ich seit drei Jahren so durch, und es nervt mich, wenns mal nicht funktioniert.» Aber sie wolle es ja selbst so, «und ich liebe, was ich tue».

Das ist Nathistyle

  • Realer Name: Nathalie Sulser

  • Alter: 19

  • Beruf: Schülerin, Youtuberin

  • Youtube-Community: 27’300

  • Instagram–Community: 20’800

  • Tiktok-Community: 74’500

Indiskrete Fragen und Tagebücher

Ihre Community offensichtlich auch: Nathis Youtube-Videos über vielfältige Themen, die sie als junge Frau beschäftigen, schauen sich inzwischen Zehntausende an. Der beliebteste Beitrag – ein Video über unangenehme und indiskrete Fragen, die Followerinnen und Follower stellten – verzeichnet über 126’000 Views. Ihr Matura-Kurzfilm «Help» sogar 204’000.

Content-Ideen und Inspiration holt sich Nathalie in ihrem Alltag und bei anderen Influencerinnen und Influencern. Oder bei ihrer Mutter. «Wobei», relativiert sie, «meine Mami gibt mir meist Ideen, die ich erstmal schlecht finde. Dann spinne ich sie weiter, bis sie mir passen.»

Sowieso unterstützen sie ihre Eltern «voll und ganz», so Nathalie. Sie hatten sogar schon Auftritte in ihren Videos. Bei ihren Mitschülerinnen und Mitschülern dagegen gabs auch schon «Nasenrümpfer», wie sie anfügt. «Die meisten findens aber cool.»

Inzwischen würde sie die bösen Kommentare ohnehin kaltlassen. «Ich hab mir eine dicke Haut zugelegt», sagt Nathi. «Früher war schon ein Dislike verletzend. Heute treffen mich böse Kommentare oder Beleidigungen über mein Aussehen kaum mehr.» Hater seien normal, da gehe es ihren Youtube-Kollegen und -Kolleginnen nicht anders. Und allen Followerinnen und Followern könne man es sowieso nie recht machen, weiss sie.

Von Bibis Beauty Palace zum eigenen Channel

Angefangen hat Nathi mit ihren Videos vor drei Jahren. «Ich sagte mir: Wenn ich die Gymi-Probezeit bestehe, fange ich mit Youtube an.» Es war ein lang gehegter Traum, den sie sich damit erfüllte.

Sie sei quasi mit einer Kamera an ihrer Seite aufgewachsen. «Meine Mutter hat privat viel gefilmt, später habe ich Theater gespielt und mit 12, 13 Jahren machte ich erste Youtube-Erfahrungen.» Dagi Bee und Bibis Beauty Palace seien damals ihre Idole gewesen. «Ich habe mich selbst dabei gefilmt, wie ich mich schminke und habe dabei mit meinem Spiegelbild gesprochen.» Damals noch auf Hochdeutsch, erst später habe sie sich getraut, Videos auf Schweizerdeutsch zu produzieren – heute deckt sie damit eine Nische ab.

Sieben Jahre später verdient Nathistyle selbst Geld mit Youtube und Co. Und will – sobald sie die Matura in der Tasche hat – erstmal voll auf die Influencing-Karte setzen.

Mindestens ein Jahr will sie sich Zeit geben und selbstständig als Content-Creator arbeiten. Reich werde sie damit bestimmt nicht, sagt Nathi. «Aber solange ich noch bei meinen Eltern wohne, werde ich gut davon leben können.» In Zukunft sieht sie sich als Schauspielerin oder Moderatorin. Erste Erfahrungen sammelt Nathi gerade als Host des SRF-Jugendkanals Youngbulanz.

Im Video stellt sich Nathistyle zwei Minuten lang unserer schnellen und intimen Fragrunde – hautnah in ihrem Badezimmer.

Die Bad-Vibes-Serie ist in Zusammenarbeit mit der Influencer-Marketing-Agentur Kingfluencers entstanden. Bereits erschienen: Almost.Cesca.

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