Aktualisiert 03.11.2014 13:39

World View BlogVon null auf hundert in 25 Jahren

Kurt Krummenacher kündigte vor 25 Jahren die Bankstelle und machte seine Leidenschaft für Reisen und Sprachen zum Beruf. Zum Jubiläum vergibt Boa Lingua eine Mega-Reise.

Ich wollte Spanisch lernen. Und wo kann man eine Sprache besser lernen als dort, wo sie gesprochen wird? Für mich war deshalb klar, dass ich einen Sprachaufenthalt machen wollte. Das war jedoch gar nicht so einfach, denn es gab damals erst eine Handvoll Anbieter von Sprachreisen. Also organisierte ich meinen Sprachaufenthalt selbst. Zurück in der Schweiz, erzählte ich Familie und Freunden von meinen Erlebnissen in Lateinamerika. Viele waren begeistert und wollten ebenfalls einen Sprachaufenthalt machen. Ich wusste schon immer, dass ich nicht mein ganzes Leben bei der Bank arbeiten würde. Nun hatte ich auf einmal eine Geschäftsidee, die ich mit meiner Leidenschaft, Sprachen und Reisen, verbinden konnte. Also gründete ich selbst eine Sprachreiseagentur – Boa Lingua. Der Name hat übrigens nichts mit einem Reptil zu tun. Boa Lingua ist portugiesisch und bedeutet «schöne Sprache».

Mitarbeitende sind Grundstein des Erfolgs

Auf meinem Businessplan von damals stand unter anderem ein Commodore Computer für 3000 Franken – gebraucht wohlverstanden. Eines von vielen Beispielen, wie stark sich das Umfeld seither verändert hat. Die grössten Veränderungen kamen mit dem Aufkommen des Internets. Vorher lebten wir vorwiegend von Mund-zu-Mund-Propaganda. Auf einmal waren wir jedoch der ganzen Schweiz zugänglich, der Markt wurde transparent, die Mitbewerber vergleichbar. Ich setzte deshalb schon damals auf Transparenz – bis heute bieten wir alle Schulen zu Originalpreisen und in Originalwährung an und bieten dank Tiefpreisgarantie die günstigsten Preise auf dem Schweizer Sprachreisemarkt. Unsere Beraterinnen und Berater verfügen zudem über grosse Reiseerfahrung, haben selbst schon Sprachaufenthalte gemacht und besuchen die Partnerschulen regelmässig persönlich. Diese Argumente sind Grundstein des Unternehmenserfolgs. Heute zählt Boa Lingua bereits 100 Mitarbeitende in zehn Filialen in der Schweiz sowie je ein Büro in Lyon und Paris.

Ein Markt in Bewegung

Verändert haben sich auch die Kundenbedürfnisse. Früher war es normal, für einen Sprachaufenthalt ein halbes Jahr einzuplanen. Dafür fehlt heutzutage vielen die Zeit. Sie buchen deshalb tendenziell kürzere Sprachaufenthalte, zum Beispiel die beliebten, zwölfwöchigen Cambridge-Diplomkurse. Dafür bleibt es meist nicht bei einem Sprachaufenthalt, sondern es folgen oft noch ein zweiter oder dritter. Es gibt sogar solche, die jährlich statt Ferien einen Sprachaufenthalt machen. In den letzten Jahren gab es auch eine Verschiebung bei den meistgebuchten Sprachen. Zwar führt Englisch die Rangliste mit 70 Prozent Marktanteil nach wie vor klar an. Gleich dahinter hat Spanisch zum Französisch aufgeschlossen. Das passt zum heutigen Zeitgeist. Die Leute lernen Sprachen nicht mehr nur, um ihre Karriere zu befördern. Sie lernen eine Sprache auch, weil sie einem die Tür zu einer anderen Kultur öffnet, die einem sonst verschlossen bliebe. Wer beim Reisen die lokale Sprache spricht, wird Land und Leute viel intensiver kennenlernen.

Kurt Krummenacher ist Gründer und CEO von Boa Lingua. Vor 25 Jahren gründete er Boa Lingua als Einmannbetrieb. Heute ist Boa Lingua der führende Sprachreiseanbieter der Schweiz und beschäftigt bereits 100 Mitarbeitende in den 10 Filialen in der Schweiz und den beiden Büros in Lyon und Paris.

Gratis nach Hawaii und Australien

Zum 25. Jubiläum verlost Boa Lingua einen 8-wöchigen Sprachaufenthalt. Für je vier Wochen geht es nach Sydney, Australien und Honolulu, Hawaii. Inklusive sind Kurs, Unterkunft bei einer Gastfamilie inkl. Halbpension, Reisekoffer, 2000 Franken Taschengeld und sämtliche Flüge. Dazu gibt es viele weitere tolle Preise. Jetzt gratis teilnehmen unter happy25.boalingua.com.

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