Gerrard, Casillas, Cech & Schweini: Von Schienbeinschonern und Torwart-Legenden
Aktualisiert

Gerrard, Casillas, Cech & SchweiniVon Schienbeinschonern und Torwart-Legenden

Vier Altmeister feierten am Wochenende ihr Debüt bei neuen Clubs. Liverpool-Legende Steven Gerrard hat seinen Talisman nach Los Angeles mitgenommen.

von
dmo

Ganz ehrlich, hätten Sie geglaubt, Petr Cech tatsächlich einmal im Trikot von Arsenal zu sehen? Oder dass Steven Gerard für LA Galaxy auf Torjagd geht? Nicht wirklich, oder? Doch so ist es gekommen. Am Wochenende vom 18./19. Juli liefen die beiden Fussball-Oldies für ihre neuen Klubs das erste Mal auf und begeisterten sogleich die Fans.

Der Tscheche gewann mit seinem neuen Team die Barclay Asia Trophy am Samstag in Singapur gegen Everton 3:1. Und Cech zeigte dabei eine ausgezeichnete Leistung, entschärfte ein ums andere Mal die Bemühungen des Everton-Sturms.

(Quelle: Twitter/Arsenal FC)

In der Nacht auf Samstag debütierte ebenfalls Steven Gerrard für LA Galaxy in der Mayor League Soccer und traf sogleich bei seinem ersten Auftritt. In der 37. Minute glich der Engländer zum zwischenzeitlichen 2:2 gegen San Jose aus. Den Angriff hatte er zunächst selber eingeleitet. Nach seinem Tor zeigte er seine Glücksbringer. Unter den Stulpen zog er die Liverpool-Schienbeinschoner hervor, wie der Tweet oben beweist. Zum Schluss gewann Galaxy klar 5:2.

Gerrards Ausgleichstreffer in der 37. Minute.

(Quelle: YouTube/Major League Soccer)

Neben Cech stand eine weitere Torhüter-Legende bei einem neuen Verein zwischen den Pfosten. Der langjährige Real-Keeper Iker Casillas lief für den FC Porto auf. Casillas spielte mit dem 27-maligen portugiesischen Meister beim MSV Duisburg und hielt dabei seinen Kasten sauber. Die Partie endete 2:0.

Steht ihm doch gut, seine neue Arbeitskleidung.

(Quelle: Twitter/Goal Indonesia)

Schliesslich waren die Anhänger von Manchester United gespannt – gespannt auf den ersten Auftritt ihres neuen Hoffnungsträgers auf Titel und Erfolge. Bastian Schweinsteiger hielt dem Druck stand. Dies würdigte auch die durchaus sehr kritische englische Presse. Der «Guardian» meinte: «Er dirigierte sofort mit Armzeichen, führte seine neuen Kollegen.»

Seine Sicherheit am Ball zeigte auch, warum der 30-Jährige eine Schlüsselrolle übernehmen kann, um aus United einen Titelkandidaten zu machen.» Voll des Lobes für den Weltmeister von 2014 war auch der «Telegraph» und hatte in der zweiten Halbzeit das Gefühl, die Truppe unter Dirigent Schweinsteiger würde schon eine ganze Weile zusammenspielen.

Vom Bayern-Rot ins United-Rot. Schweinsteiger in seinem neuen Trikot.

(Quelle: Twitter/Manchester United)

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