Aktualisiert 07.10.2014 19:07

NHLVon Überverteidiger Josi bis Juwel Müller

Die Schweizer spielen in der neuen NHL-Saison unterschiedlichste Rollen. Einer thront dabei über seinen Landsleuten: Roman Josi.

von
Kai Müller

Wenn die NHL am Mittwoch ihren Spielbetrieb aufnimmt, hegen mehrere Schweizer die Hoffnung, der neuen Saison ihren Stempel aufzudrücken. Einer thront dabei über seinen Landsleuten: Roman Josi. Der 24-jährige Berner bastelt an der Seite von Verteidigungspartner Shea Weber fleissig an seinem Aufstieg zum Superstar. Seine Zukunft liegt in Nashville: Josi besitzt einen Vertrag bis 2020 über 28 Millionen Dollar, der ihm 2014/15 deren drei einbringt.

Von den Schweizern verdienen diese Saison einzig Mark Streit (6,25 Millionen) und Jonas Hiller (4,5 Millionen) mehr. Streit ist bei Philadelphia eine zentrale Rolle in der Abwehr zugedacht, Hiller dürfte nach dem Wechsel von Anaheim zu den chronisch erfolglosen Calgary Flames mit Arbeit überhäuft werden. Reto Berra muss seine NHL-Tauglichkeit erst noch beweisen. Nach dem Trade im Frühling von Calgary zu Colorado, das von Goalie-Legende Patrick Roy trainiert wird, hat der Keeper ein ideales Umfeld, um sich im Schatten von Semjon Warlamow weiterzuentwickeln.

Niederreiter will in die ersten zwei Linien

Von den Stürmern werden vorerst nur zwei in der NHL auf Torjagd gehen. Damien Brunner hofft, nicht in New Jerseys Defensivkorsett zu ersticken und sich für andere Klubs interessant zu machen, Nino Niederreiter strebt im zweiten Jahr bei Minnesota einen Platz in den ersten zwei Linien an.

In San Jose dürfte bald ein neues Gesicht zum Handkuss kommen. Verteidigerjuwel Mirco Müller (19), Erstrundendraft von 2013, könnte bei den Sharks bald als 25. Schweizer in der NHL debütieren.

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