Game-Designerin Yasemin Günay bei «Unchained»«Vor dem Studium hatte ich selber Vorurteile»
Game-Designerin Yasemin Günay stellt sich im 20-Minuten-Podcast «Unchained» Berufsklischees und erklärt das Potenzial sogenannter Serious Games.
Darum gehts
Im 20-Minuten-Podcast «Unchained» stellen sich Personen mit aussergewöhnlichen Profilen je 20 Fragen.
Neulich war Game-Designerin Yasemin Günay (35) zu Gast.
Hier gehts zur Episodenvorschau.
Du willst lieber direkt reinhören? Gleich darunter gibts den «Unchained»-Podcast-Stream.
Yasemin, was hältst du vom typischen Nerd-Klischee, das Gamerinnen und Gamer haben?
Vor dem Studium – das darf ich fast nicht sagen – hatte ich selber Vorurteile und fragte mich, ob dort nur «Kellerkinder» sind. Das war aber überhaupt nicht so. Diese Nerd-Klischee-Charaktere existieren sicher, aber es gibt ganz verschiedene Leute, die gamen – querbeet. Ich glaube, mit Games ist es ein bisschen wie mit Büchern: es gibt eine extreme Vielfalt für ganz verschiedene Menschen.
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Woher stammt deine Faszination für Spiele?
Ich hab schon sehr früh, mit drei oder vier Jahren, angefangen zu spielen. Mein Papi war Informatiker, wir hatten damals eine Commodore 64 und er brachte immer Spiele nachhause. Es fasziniert mich in eine Welt einzutauchen, die Regeln zu lernen und zu versuchen, darin klarzukommen. Man muss immer wieder neue Probleme lösen und das mache ich einfach gerne.
Was können wir uns unter Game-Design vorstellen?
Trocken gesagt geht es um die Konzeption einer Spielwelt: Regeln in Hinsicht auf eine Zielgruppe erstellen. Für mich persönlich ist es weit mehr. In Games kann man Geschichten erzählen, experimentieren, man kann jemandem etwas beibringen, langweilige Aktivitäten spannend machen oder auch vor Gefahren schützen. Unsere Firma macht vor allem Serious Games. Das sind Spiele, die einen weiteren Zweck haben als nur Unterhaltung.
Spielt ihr auch während der Arbeitszeit?
Ja, das ist so.
Was wird an deinem Job oft unterschätzt?
Der Aufwand. Die Leute sind immer wieder überrascht, wie viel es zu tun gibt, um ein Spiel nur einigermassen zum Laufen zu bringen.
Was tatsächlich alles nötig ist, um ein Game zum Funktionieren zu bringen, wie man den Einstieg ins Game-Design schafft und welches Kult-Spiel Game-Profi Yasemin bis heute am liebsten spielt, erfährst du in «Unchained: 20 Fragen an eine Game-Designerin», gleich hier. Einfach E53 antippen.
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