Aktualisiert 13.08.2009 16:16

SchweinegrippeVorerst sollen nicht alle geimpft werden

Personen mit hohem Risiko für Komplikationen sollen gegen die Schweinegrippe geimpft werden. Dies hat die Eidg. Kommission für Impffragen beschlossen. Eine rasche Durchimpfung der Bevölkerung ist vorerst nicht geplant.

Die Voraussetzungen dafür seien zum jetzigen Zeitpunkt nicht gegeben, teilte die EKIF am Donnerstag mit. Die Kommission evaluiere regelmässig vorhandene Daten zur Grippe und zu den Impfstoffen und passe die Empfehlungen, falls notwendig, an.

Risikogruppen sollen geimpft werden

Beschlossen hat die Kommission, prioritär Personen zu impfen, die ein hohes Risiko für Komplikationen aufweisen oder das Virus auf Personen übertragen können, die ein hohes Risiko für Komplikationen haben.

Betroffen von diesem Entscheid sind Personen mit Gesundheitsberufen und diejenigen, die Säuglinge unter sechs Monaten betreuen, Schwangere - vor allem ab dem zweiten Drittel der Schwangerschaft - oder Frauen nach der Geburt. Weiter sollen Kinder ab sechs Monaten und Erwachsene bis 64 Jahren mit chronischen Herz- und Lungen- oder Stoffwechselkrankheiten geimpft werden.

Sich einer Impfung unterziehen sollen auch Personen ab 65 Jahren mit chronischen Krankheiten und Familienangehörige der genannten Patienten. Allen anderen Personen, die sich und ihre Umgebung gegen die Schweinegrippe schützen wollen, empfiehlt die EKIF eine Impfung, sobald genügend Impfstoff vorhanden sei. (sda)

Deine Meinung

Fehler gefunden?Jetzt melden.