Keine Entwarnung auf St. Vincent - Vulkan La Soufrière könnte jederzeit wieder ausbrechen
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Keine Entwarnung auf St. VincentVulkan La Soufrière könnte jederzeit wieder ausbrechen

Auf der Karibikinsel St. Vincent ist am Freitag ein Vulkan ausgebrochen. Für die Bewohner bleibt die Lage bedrohlich.

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Die Karibikinsel St. Vincent ist nach dem Ausbruch des Vulkans La Soufrière von Ascheregen bedeckt worden.

Die Karibikinsel St. Vincent ist nach dem Ausbruch des Vulkans La Soufrière von Ascheregen bedeckt worden.

REUTERS
Nach Angaben des örtlichen Katastrophenschutzes stiegen bei der heftigen Eruption am Freitag 6000 Meter hohe Aschewolken in den Himmel, die bis in den Süden der Insel reichten.

Nach Angaben des örtlichen Katastrophenschutzes stiegen bei der heftigen Eruption am Freitag 6000 Meter hohe Aschewolken in den Himmel, die bis in den Süden der Insel reichten.

AFP
Alles ist von weisslicher Asche bedeckt: Strassen, Wohnhäuser, offizielle Gebäude. In einigen Gebieten ist die Sicht durch den Aschesmog extrem eingeschränkt.

Alles ist von weisslicher Asche bedeckt: Strassen, Wohnhäuser, offizielle Gebäude. In einigen Gebieten ist die Sicht durch den Aschesmog extrem eingeschränkt.

AFP

Darum gehts

  • Am Freitag ist auf St. Vincent ein Vulkan ausgebrochen.

  • Die Lage bleibt gefährlich.

  • 16’000 Menschen wurden in Sicherheit gebracht.

Nach dem Vulkanausbruch auf der Karibikinsel St. Vincent am Freitag gibt es für die Bewohner weiter keine Entwarnung. Am Sonntag rumorte der Vulkan La Soufrière weiter und es fiel nach wie vor dichter Ascheregen. Das Ausbruchsgeschehen könne noch einige Zeit anhalten, sagte Richard Robertson, Chefwissenschaftler am Seismischen Forschungszentrum der University of the West Indies.

Die Eruption am Freitag war die grösste des La Soufrière seit 1979. Eine Aschewolke wurde sieben Kilometer in die Luft geschleudert. Eine dicke Ascheschicht legte sich auf Autos, Hausdächer und die tropischen Bäume und Sträucher der Insel. Rund 16’000 Menschen waren zuvor vorsorglich in Sicherheit gebracht worden, verletzt wurde niemand.

«Ich frage mich nur, wann es sich endlich beruhigt»

Das Rumoren des Vulkans war am Sonntag auch noch in der 20 Kilometer entfernten Hauptstadt Kingstown zu spüren. «Ich frage mich nur, wann es sich endlich beruhigt», sagte Anwohner Kalique Sutherland.

Experte Robertson sagte, möglicherweise werde der Vulkan bald wieder ruhiger, aber das Grummeln könnte nach einer Pause wieder weitergehen. Ralph Gonsalves, Regierungschef der 32 Inseln, die St. Vincent und die Grenadinen bilden, rief die in Sicherheit gebrachten Anwohner zur Geduld auf. Tausende von ihnen kamen in Notunterkünften unter.

Nach Massenevakuierungen auf der Karibikinsel St. Vincent ist der Vulkan La Soufrière ausgebrochen.

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(DPA/kle)

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