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StudieVW setzt Taxi Milano unter Strom

VW stellte vergangene Woche die erste Studie eines E-Taxis vor – das Taxi Milano.

Erinnert an den Samba-Bus aus den 50er-Jahren und fährt mit einem Elektromotor – das Milano Taxi von Volkswagen. (Bild: VW)

Erinnert an den Samba-Bus aus den 50er-Jahren und fährt mit einem Elektromotor – das Milano Taxi von Volkswagen. (Bild: VW)

Mit dem Milano Taxi gibt VW einen Ausblick auf ein von ­einem E-Motor angetriebenes Grossserien-Taxi. Dabei statteten die Designer die Studie nur mit einer seitlichen Schiebetür aus. Diese ist auf der Trottoirseite angebracht und öffnet nach vorne. Mit 3,73 Metern Länge und 1,66 Metern Breite ist das Milano Taxi kleiner als ein VW Polo.

Damit sich die Passagiere in dem Mini wohl fühlen, verzichtet die Studie auf einen Kofferraum sowie auf einen Beifahrersitz. Dadurch können sich die Fondpassagiere über luxuriöse Platzverhältnisse freuen, während das Gepäck im vorderen Fahrgastraum des Konzeptfahrzeugs verstaut wird.

Angetrieben wird das 1,5 Tonnen schwere VW Milano Taxi, das sich optisch an den kultigen Samba-Bus aus den 50er-Jahren lehnt, von einem Elektromotor, der es kurzzeitig auf eine Spitzenleistung von maximal 115 PS bringt. Damit schafft das Milano Taxi im besten Fall Tempo 120. Seine Energie bezieht das Aggregat aus einer Lithium-Ionen-Batterie mit einer Kapazität von 45 Kilowattstunden. Eine komplette Akkuladung soll immerhin für bis zu 300 Kilometer genügen, danach muss das Taxi an eine Ladestation. Aber nicht zu lange: Innert 60 Minuten sollen 80 Prozent der Gesamtkapazität aufgeladen werden können. (20 Minuten)

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