Aktualisiert 02.10.2012 16:39

Nach Schuss auf Biker

Waadtländer Bauer wieder auf freiem Fuss

Am Samstag hatte er in St-Livres VD einen Warnschuss mit dem Jagdgewehr auf zwei Mountainbiker abgegeben. Jetzt ist er wieder auf freien Fuss gesetzt worden - obwohl der Staatsanwalt U-Haft beantragt hatte.

Der Waadtländer Bauer, der am Samstag zwei Mountainbiker mit einem Schuss aus einem Jagdgewehr eingeschüchtert hatte, ist am Dienstag vom Zwangsmassnahmengericht auf freien Fuss gesetzt worden. Der Staatsanwalt hatte eine Untersuchungshaft beantragt.

Die Beweggründe des Zwangsmassnahmengerichts sind noch nicht bekannt. «Die Ermittlungen über den genauen Ablauf der Ereignisse» würden fortgesetzt, sagte der Sprecher der Waadtländer Kantonspolizei, Jean-Christophe Sauterel.

Bauer weigerte sich, auf Polizeiposten zu gehen

Um zwei Mountainbiker von seinem Grundstück in St-Livres zu vertreiben, hatte der Bauer am Samstag einen Schuss aus einem Jagdgewehr abgefeuert. Verletzt wurde niemand.

Die Mountainbiker verliessen den Ort umgehend und alarmierten die Polizei, die den Bauern per Telefon auf den Posten bestellte. Weil er sich weigerte, organisierte die Polizei ein Grossdispositiv. Bei der Hausdurchsuchung fanden Polizisten das Jagdgewehr mit Kaliber 12 und Munition. Vater und Sohn wurden eine Nacht lang festgehalten. Die beiden Mountainbiker zeigten den Bauern an. (sda)

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