Waadtland: Oma rammt Schulbus
Aktualisiert

Waadtland: Oma rammt Schulbus

Bei einer Kollision zwischen einem Schulbus und einem Auto sind am Freitagnachmittag im Kanton Waadt drei Jugendliche verletzt worden. Die 74-jährige Lenkerin des Autos wurde ebenfalls verletzt. Sie hatte ein Stopp-Signal missachtet.

Der Unfall ereignete sich gegen 17 Uhr bei einer Autobahnausfahrt in der Nähe von Chavornay VD. Der Schulbus mit rund zehn Kindern und Jugendlichen war auf der Kantonsstrasse unterwegs. Die Autolenkerin fuhr von der Autobahn in die Strasse ein, ohne das Stopp-Signal zu beachten. Es kam zu einer heftigen Kollision, wie die Waadtländer Polizei mitteilte.

Der Bus kam von der Strasse ab und landete in einem Feld. Drei Jugendliche wurden verletzt, einer davon schwer. Sie wurden in Spitäler gebracht. Die Autolenkerin musste von der Feuerwehr aus dem Wrack befreit und ebenfalls in ein Spital gebracht werden. Lebensgefährlich verletzt worden sei niemand, schreibt die Polizei.

Der Schuldirektor des betroffenen Schulkreises habe sich um die Eltern der Kinder gekümmert. Einigen Beteiligten sei zudem psychologische Unterstützung angeboten worden, heisst es weiter. Es sei eine Untersuchung eingeleitet worden.

Der Schulbus war nicht mit Sicherheitsgurten ausgerüstet, wie ein Polizeisprecher auf Anfrage sagte. Es habe sich um ein Ersatzfahrzeug gehandelt, das bis Ende des Jahres zugelassen sei. Seit dem 1. März müssen neue Schulbusse mit Sicherheitsgurten ausgerüstet sein. Für die alten Fahrzeuge gilt eine Übergangsfrist bis 2010.

(sda)

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