23.06.2019 23:27

Studie

Wachsen uns Hörner wegen Handy-Nutzung?

Laut australischen Forschern wachsen uns wegen häufiger Handy-Nutzung Hörner am Hinterkopf. Vor allem junge Menschen sollen betroffen sein.

von
mon
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Wenn es nach australischen Forschern geht, wachsen uns wegen häufiger Handy-Nutzung Hörner am Hinterkopf.

Wenn es nach australischen Forschern geht, wachsen uns wegen häufiger Handy-Nutzung Hörner am Hinterkopf.

Keystone/Christof Schuerpf
An der Universität von Queensland in Australien haben sie die Studie durchgeführt und ihre Ergebnisse im Fachjournal nature.com präsentiert.

An der Universität von Queensland in Australien haben sie die Studie durchgeführt und ihre Ergebnisse im Fachjournal nature.com präsentiert.

Keystone/Christian Beutler
1200 Probanden nahmen teil. Bei jedem dritten wurden die Hörner entdeckt.

1200 Probanden nahmen teil. Bei jedem dritten wurden die Hörner entdeckt.

Golero

Ist die häufige Handy-Nutzung schuld, dass uns Hörner am Hinterkopf wachsen? Australische Forscher haben in einer Untersuchung ungewöhnliche Knochenwucherungen am Schädelansatz junger Menschen entdeckt.

An der Universität von Queensland in Australien haben sie die Studie durchgeführt und ihre Ergebnisse im Fachjournal nature.com präsentiert. 1200 Probanden nahmen teil. Bei jedem dritten wurden die Hörner entdeckt. Am häufigsten betroffen sind 18- bis 30-Jährige.

Schlechte Körperhaltung soll Schuld sein

Etwa 30 Millimeter sind die Hörner laut den Forschern gross. Sie sind auf Röntgenbildern klar zu erkennen und befinden sich in der Mitte des unteren Hinterkopfs. Die Autoren der Studie David Shahar und Mike Sayers glauben, dass die Nutzung von Smartphones und Tablets verantwortlich für die schlechte Körperhaltung ist.

Vor allem die gebeugte Kopfhaltung bedeutet eine enorme Belastung für den Kopf. In dieser Position sei diese sechs Mal so hoch, wie bei aufrechter Kopfhaltung. Dabei soll die Bildung von Hörnern vergleichbar mit der Bildung von Hornhaut sein. Denn der Körper reagiere auf die hohe Belastung und versuche diese zu entlasten.

Wie David Shahar, einer der Forscher, sagt, können chronische Kopfschmerzen die Folge sein. Auf das Handy komplett zu verzichten, ist laut Shahar aber auch keine Lösung. Es sei viel wichtiger, junge Menschen über die Risiken aufzuklären. Dabei will er Schulen in die Pflicht nehmen. Diese sollen Haltungsstrategien unterrichten, so Shahar.

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