Amber Heard habe während Beziehung mit Johnny Depp «fürchterliche Dinge gesagt und getan»

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Amber Heard zeigt Reue«Während der Beziehung mit Johnny habe ich fürchterliche Dinge gesagt und getan»

Im ersten Interview seit dem Gerichtsurteil übt Amber Heard scharfe Selbstkritik aus. Gleichzeitig betont die Schauspielerin, «bis zum Tod» an ihren Aussagen festzuhalten.

von
Lara Hofer
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Amber Heard (36) hat sich erstmals seit der Urteilsverkündung zu ihrem Verleumdungsprozess gegen Ex-Mann Johnny Depp (58) geäussert. 

Amber Heard (36) hat sich erstmals seit der Urteilsverkündung zu ihrem Verleumdungsprozess gegen Ex-Mann Johnny Depp (58) geäussert. 

AFP
Im exklusiven Interview übt die Schauspielerin Selbstkritik aus und sagt: «Ich habe während unserer Beziehung fürchterliche Dinge gesagt und getan, die ich zutiefst bereue.»

Im exklusiven Interview übt die Schauspielerin Selbstkritik aus und sagt: «Ich habe während unserer Beziehung fürchterliche Dinge gesagt und getan, die ich zutiefst bereue.»

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Weiter betont die «Aquaman»-Darstellerin, vor Gericht nie gelogen zu haben. «Ich habe unglaublich viele Fehler gemacht. Aber ich habe immer die Wahrheit gesagt.»

Weiter betont die «Aquaman»-Darstellerin, vor Gericht nie gelogen zu haben. «Ich habe unglaublich viele Fehler gemacht. Aber ich habe immer die Wahrheit gesagt.»

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Darum gehts

  • In ihrem ersten exklusiven Interview seit der Urteilsfällung spricht Amber Heard ausführlich über den Prozess gegen Johnny Depp (58).

  • Die 36-Jährige betont, vor Gericht nie gelogen zu haben, und sagt: «Bis zu meinem Tod stehe ich zu meiner Aussage.»

  • Der Hass, den sie auf Social Media und im echten Leben erfahren habe, sei «die erniedrigendste, unmenschlichste und schrecklichste Sache», die sie je erlebt hat. 

  • Die «Aquaman»-Darstellerin übt auch Selbstkritik aus und sagt: «Ich habe viele Fehler gemacht, die ich zutiefst bereue.» 

Sie zeigt offenkundig Reue: Im ersten exklusiven Interview seit der Urteilsverkündung im Verleumdungsprozess gegen Johnny Depp übt Amber Heard scharfe Selbstkritik aus. «Ich habe während der Beziehung mit Johnny fürchterliche Dinge gesagt und getan, die ich zutiefst bereue», sagt Heard in der US-amerikanischen «Today Show» vom Dienstagmorgen. Die 36-Jährige führt aus: «Unsere Beziehung war hässlich und manchmal auch wunderschön. Aber auf jeden Fall war sie unglaublich toxisch und wir haben uns furchtbar behandelt.» Heard sieht ein: «Ich habe sehr viele Fehler gemacht.» 

Die Schauspielerin könne demnach nachvollziehen, dass viele Menschen weder für sie noch für Depp irgendeine Art von Sympathie empfinden würden. «Ich würde dem Durchschnittsmenschen keinen Vorwurf machen, wenn er sich den Prozess ansieht und sich denkt, dass das Hollywood-Chaos in seiner schlimmsten Form ist.»

«Bis zu meinem Tod halte ich an meiner Aussage fest»

Weiter betont Heard im Gespräch mit der Journalistin Savannah Guthrie, vor Gericht nie gelogen zu haben. «Bis zu meinem Tod stehe ich zu jedem Wort meiner Aussage», sagt die Schauspielerin und führt aus: «Ich habe nie Gewalt gestartet, ich habe nur darauf reagiert.» Die Audioaufnahmen, die belegen sollen, dass sie ihren Ex-Mann geschlagen und von sich aus körperlich angegriffen hat, seien aus dem Kontext gerissen, zumal nur kurze Ausschnitte von stundenlangen Konversationen abgespielt worden seien. Ihr Ex-Mann sei derjenige gewesen, der vor Gericht gelogen habe: «Die Aussage, dass er mich nie geschlagen hat, stimmt nicht.»

Hast du Sympathie für Johnny oder Amber?

«Das Erniedrigendste, was ich je erlebt habe»

Bezüglich des Gerichtsurteils betont die 36-Jährige abermals, dass der Jury keinesfalls entgangen sein könne, was sich während des Prozesses auf Social Media abgespielt hat. So erhielt Depp online von vielen Seiten Unterstützung, während Heard von Userinnen und Usern beleidigt und belächelt wurde. «Die Jury ist nicht immun gegen so was. Selbst die liebevollsten Geschworenen hätten die öffentliche Debatte mitbekommen», sagt Heard. Demnach sei die Jury von Social Media beeinflusst worden.

Auch im realen Leben sei der Hass deutlich spürbar gewesen. Vor Heards Zuhause hätten sich täglich Hunderte Menschen mit Schildern wie «Verbrennt die Hexe» oder «Tötet Amber Heard» positioniert. Auch der Gerichtssaal sei täglich mit «lauten Jack-Sparrow-Fans» gefüllt gewesen. Zum öffentlichen Hass sagt Heard: «Das ist die erniedrigendste und schrecklichste Sache, die ich je erlebt habe. Ich wurde nicht mehr wie ein Mensch behandelt.» 

Amber Heard soll aus «Aquaman 2» gestrichen werden

Heards Prozessniederlage scheint sich derweil negativ auf ihre Schauspielkarriere auszuwirken. Die 36-Jährige spielte im ersten Teil von «Aquaman» neben Jason Momoa (42) die Hauptrolle der Prinzessin Mera. Auch für den zweiten Film «Aquaman and the Lost Kingdom» stand sie bereits vor der Kamera – soll nun aber nachträglich rausgeschnitten werden. Ein Insider behauptet gegenüber «Just Jared»: «Warner Bros hat beschlossen, die Rolle von Amber Heard neu zu besetzen.» Das Filmstudio hat sich bisher nicht zu den Gerüchten geäussert.

Bist du oder ist jemand, den du kennst, von sexualisierter, häuslicher, psychischer oder anderer Gewalt betroffen?

Hier findest du Hilfe:

Polizei nach Kanton

Beratungsstellen der Opferhilfe Schweiz

Lilli.ch, Onlineberatung für Jugendliche

Frauenhäuser in der Schweiz und Liechtenstein

Zwüschehalt, Schutzhäuser für Männer

LGBT+ Helpline, Tel. 0800 133 133

Alter ohne Gewalt, Tel. 0848 00 13 13

Dargebotene Hand, Sorgen-Hotline, Tel. 143

Pro Juventute, Beratung für Kinder und Jugendliche, Tel. 147

Beratungsstellen für gewaltausübende Personen

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