China - Während des Mittagessens explodierte die Kantine – 16 Tote
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ChinaWährend des Mittagessens explodierte die Kantine – 16 Tote

Gasexplosionen sind in China wegen mangelnder Vorkehrungen und Kontrollen keine Seltenheit. Auch die jüngste Explosion im Südwesten der Volksrepublik dürfte auf ein Gasleck zurückzuführen sein. Mit verheerenden Folgen.

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Rettungskräfte suchen vor Ort nach den Opfern. (7. Januar 2022) 

Rettungskräfte suchen vor Ort nach den Opfern. (7. Januar 2022)

AFP
Paramilitärische Einheiten wurden ebenfalls an die Unglücksstelle geschickt.

Paramilitärische Einheiten wurden ebenfalls an die Unglücksstelle geschickt.

AFP
Zehn Menschen wurden verletzt, mindestens 16 wurden bei der Explosion getötet.

Zehn Menschen wurden verletzt, mindestens 16 wurden bei der Explosion getötet.

AFP

Darum gehts

  • Bei einer Explosion am Stadtrand von Chongqing ist das komplette Gebäude zerstört worden.

  • Mindestens 16 Menschen sind gestorben.

  • Zehn weitere Menschen wurden verletzt.

  • Die Explosion überraschte die Opfer beim Mittagessen.

Bei einer Explosion in einer Kantine der Kommunalverwaltung sind im Südwesten Chinas mindestens 16 Menschen getötet worden, zehn weitere wurden nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua verletzt. Das Gebäude am Stadtrand von Chongqing wurde bei der Explosion komplett zerstört, alle 26 Angestellten, die dort gerade zu Mittag assen, wurden unter den Trümmern begraben. Als Ursache des Unglücks wurde ein Gasleck vermutet.

Bei den Opfern handelte es sich laut Xinhua um Mitarbeiter eines Nachbarschaftskomitees im Bezirk Wulong, das die Parteilinie auf der untersten Ebene durchsetzen soll. Bis Mitternacht (Ortszeit) gelang es demnach den Rettungskräften, alle Verschütteten zu bergen. Die Verletzten wurden nach Angaben der Behörden ärztlich behandelt. Einer von ihnen schwebte noch in Lebensgefahr.

Auf Fotos und Videos von Xinhua waren Rettungskräfte in orangefarbenen Schutzanzügen und Schutzhelmen zu sehen, die sich mit Hilfe von Flutlicht durch die Trümmer arbeiteten. Aufnahmen des staatlichen Fernsehsenders CCTV in den Online-Netzwerken hatten zuvor gezeigt, wie eine Wolke aus Rauch und Staub über dem eingestürzten Gebäude aufstieg.

Eine Augenzeugin sagte dem staatlichen Fernsehsender Phoenix TV, die Explosion sei «sehr beängstigend» gewesen. Die Fensterscheiben ihrer Wohnung seien bei der Detonation geborsten. Die Behörden leiteten Ermittlungen zur genauen Ursache der Explosion ein.

Wegen laxer Sicherheitsvorkehrungen und mangelnder Kontrollen sind Gasexplosionen in China keine Seltenheit. Erst im Juni waren bei der Explosion einer Gasleitung in einem Wohnhaus in der zentralchinesischen Provinz Hubei 25 Menschen ums Leben gekommen. Im Oktober kamen mindestens vier Menschen bei einer Gasexplosion in einem Restaurant der nordostchinesischen Stadt Shenyang ums Leben, rund 50 weitere wurden verletzt.

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(AFP/roy)

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