Aktualisiert 15.07.2010 08:07

Diana AmftWährend des Vorsprechens ausgelacht

Schauspielerin Diana Amft aus «Doctor's Diary» wurde von zwölf Schauspielschulen abgelehnt. Vielleicht muss ihre Oma deshalb heute immer weinen, wenn die Enkelin auf dem Bildschirm erscheint.

Diana Amfts Oma kommen die Tränen, wenn sie ihre Enkelin auf dem Bildschirm erblickt. Die Leinwand-Schönheit («Mädchen, Mädchen») hatte es besonders zu Beginn ihrer Karriere schwer, liess sich aber davon in ihrem Berufswunsch nicht beirren.

Irgendwann schaffte sie den langersehnten Durchbruch. Heute ist sie in der Hit-Serie «Doctor's Diary» an der Seite von Florian David Fitz zu sehen. «Meine ganze Familie ist heute stolz auf meinen Erfolg», verrät Amft glücklich im Interview mit der B.Z. Und sie gesteht: «Meine Oma weint sogar manchmal vorm Fernseher, wenn sie mich sieht.»

Die blondgelockte Darstellerin bewarb sich immer wieder bei Schauspielschulen - am Ende hatte sie zwölf Absagen bekommen. «Zwei Jahre lang habe ich mich immer und immer wieder an Schauspielschulen beworben. Eine Dozentin war besonders gemein, sie hat während des Vorsprechens die ganze Zeit gelacht. Mich hat das damals sehr verletzt. Ich bin aufs Klo gegangen, habe geheult», erinnert sich die 34-Jährige heute.

Doch das Durchhalten hat sich gelohnt. Bei der 13. Schule, der Münchner Akademie Zerboni, wurde Amft aufgenommen. Ihr Erfolgsgeheimnis? «Meine Eltern haben mich gelehrt, an mich zu glauben. Ich bin kein Typ, der leidet. Ich bin Optimist», erklärt sie weiter. «Ich bin ein Stehaufmädchen, habe mir in dem Moment der Niederlage geschworen, nicht aufzugeben.»

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