Albert Bunjaku: «Wäre schön gewesen, wenn der Ball rein wäre»
Aktualisiert

Albert Bunjaku«Wäre schön gewesen, wenn der Ball rein wäre»

Für Natineuling Albert Bunjaku ging die Länderspiel-Premiere mit der Schweiz in die Hose. Wegen der 0:1-Niederlage in Genf gegen Norwegen war sein Debüt nicht von Erfolg gekrönt. Bunjaku selbst war deshalb mit dem Erlebten auch nicht zufrieden.

von
Herbie Egli
Genf

Die Schweiz hat ihr Länderspieljahr also mit einer Niederlage beendet. Es war die erste seit elf Spielen und dem blamablen 1:2 gegen Luxemburg vor über einem Jahr. Alles andere als eine Niederlage war hingegen die erstmalige Nomination von Albert Bunjaku. Nach der Pause wurde der 25-Jährige eingewechselt und schoss gleich mit seiner ersten Ballberührung aufs gegnerische Tor. Ein Treffer blieb dem Bundesliga-Söldner von Nürnberg aber verwehrt.

«Ich wollte diese eine Chance nutzen»

Albert Bunjaku zeigte mit seinem wirbligen Spiel in der Offensive, dass er eine Alternative für Ottmar Hitzfeld ist. Dass seine erste Ballberührung nicht gerade zu einem Tor führte, nervte den Natineuling ein bisschen: «Es wäre schön gewesen, wenn der Ball reingegangen wäre. Vielleicht wäre das Spiel dann anders ausgegangen», so Bunjaku zu 20 Minuten Online. «Ich habe mir für meinen ersten Einsatz Mühe gegeben und wollte diese eine Chance nutzen.»

Just im Gegenzug fiel dann das 0:1. Philipp Degen brachte Morten Gamst im Strafraum zu Fall und John Carew verwandelte den Penalty sicher. Für Albert Bunjaku entsprach diese Szene nicht dem Spielverlauf. «Ich bin nicht zufrieden, weil wir verloren haben. Wir waren das bessere Team. Norwegen hatte ausser dem Penalty keine Chance und wir etwa deren drei.»

«Hoffe, es war nicht das letzte Mal»

Für Albert Bunjaku gingen die ersten fünf Tage bei der A-Nati also enttäuschend zu Ende. Seit Dienstag war er mit dem Team in Genf und den Rest des Jahres wird er wieder in der Bundesliga bei Nürnberg verbringen. Bunjaku brachte der mehrtägige Nati-Aufenthalt aber viel: «Es war sehr schön und ein wunderbares Gefühl. Ich konnte das Team und den Trainer kennen lernen. Ich hoffe, es war nicht das letzte Mal.»

Bevor Albert Bunjaku beim Bundesligisten Nürnberg das Training wieder aufnimmt, steht für ihn aber noch ein anderer Termin im Vordergrund. Der U17-WM-Final Schweiz gegen Nigeria. (Sonntag, 19 Uhr, Liveticker 20 Minuten Online) Dass Bunjaku den jungen Schweizern die Daumen drückt ist natürlich klar: «Ja, auf jeden Fall.»

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