Wärmebildkamera zeigt: Axpo verschwendet Energie
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Wärmebildkamera zeigt: Axpo verschwendet Energie

«Wir bei der Axpo sind Stromsparer», sagt der Schweizer Stromkonzern. Ein Bauexperte mit Wärmebildkamera beweist das Gegenteil.

10 vor 10 berichtete am Mittwoch über die AKW-Offensive von Axpo-Chef Heinz Karrer. Die Versorgungslücke sei nur mit neuem Atomstrom zu schliessen, Energiesparmassnahmen hin oder her.

Und auch die Axpo spare Energie, betonte Karrer in der Sendung: «Wir haben Energie-Effizienz-Massnahmen sowohl in Bürogebäuden als auch in der Infrastruktur und in den Gebäulichkeiten rund um die Kraftwerke.»

Aufnahmen mit der Wärmebildkamera zeigen aber das Gegenteil: Aus dem Axpo-Hauptgebäude in Baden dringt Wärme aus Fenstern, Türen und Fassaden (vgl. Bilder). Der von «10vor10» konsultierte Bauexperte befindet, das Gebäude sei schlecht isoliert.

Mit den Bildern konfrontiert, räumte Karrer ein: «Wir haben im letzten Jahr laufend Verbesserungen gemacht, aber man kann nicht 700 Leute hier evakuieren. Verbesserungen im Wärmebereich sind geplant.»

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