Wärmster Winter seit Messbeginn
Aktualisiert

Wärmster Winter seit Messbeginn

Obwohl der Winter noch nicht vorbei ist, steht jetzt schon fest, dass in dieser Jahreszeit in der Schweiz noch nie so hohe Temperaturen gemessen wurden. Im Südtessin stieg das Thermometer am 19. Januar auf sommerliche 24 Grad Celsius.

In der Deutschschweiz und im Tessin waren die Temperaturen durchschnittlich drei Grad zu warm. Der Frühwinter war bereits niederschlagsarm, der Januar zwar feucht, aber extrem mild. Auch im Februar setzte sich dieser Trend fort. Somit verwundert es nicht, dass in vielen Skigebieten akuter Schneemangel herrscht. Nicht nur in tiefen Lagen, sondern auch in Höhenlagen von 1500-2000 Metern liegt momentan wenig Schnee. Besser sieht es oberhalb etwa 2500 Metern aus, wo der meiste Niederschlag in Form von Schnee fiel. Auf der Tabelle am Schluss ist ersichtlich, dass in Davos am 20. Februar noch nie so wenig Schnee lag und das in der Zeit, in der dort durchschnittlich die grössten Schneehöhen gemessen werden.

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