St. Jakobshalle Basel: Waghalsige Jumps begeisterten das Publikum
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St. Jakobshalle BaselWaghalsige Jumps begeisterten das Publikum

An der «Night of the Jumps» flogen Akrobaten auf Cross-Motorrädern durch die St. Jakobshalle. Das Publikum war begeistert.

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cs/jd
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An der «Night of the Jumps» in der St. Jakobshalle flogen die Sportler nur so durch die Lüfte...

An der «Night of the Jumps» in der St. Jakobshalle flogen die Sportler nur so durch die Lüfte...

Martin Graf
... dass es einem so richtig schwindlig werden konnte.

... dass es einem so richtig schwindlig werden konnte.

Martin Graf
Die waghalsigen Töff-Cracks...

Die waghalsigen Töff-Cracks...

Martin Graf

Am Wochenende wurde Basel zum Mekka der internationalen Freestyle-Motocross-Szene. Die weltbesten FMX-Sportler zeigten an der«Night of the Jumps» in der St. Jakobshalle spektakuläre Sprünge der Extraklasse. Die Halle, die an den insgesamt vuer Shows am Freitag und Samstag jeweils mit rund 8000 Zuschauern gefüllt war, tobte bei jedem der halsbrecherischen Stunts. Begleitet vom ohrenbetäubendem Sound der Musik und Motorengeräuschen kamen das Publikum voll auf seine Kosten.

Während sich die Fahrer in der Qualifikation noch zurückhielten, packten sie im Finale ihr ganzes Sortiment an Tricks aus. Die Anfeuerungen von den Zuschauerrängen beflügelten die Cracks zu immer noch schwereren und atemberaubenderen Tricks. Ob Szenekenner oder Neulinge – alle liessen sich von den Königen der Lüfte mitreissen.

Mit besonders halsbrecherischen Leistungen entschied der Spanier Maikel Melero (26) das motorisierte Spektakel für sich.

Zuschauer mitgerissen

Janine aus Basel war bereits zum dritten Mal am Event. Seit sie das erste Mal im Zuschauerrang sass, lässt sie der Motorenzauber nicht mehr los: «Als ich das erste Mal hier war, war ich mir nicht sicher was mich erwarten wird. Jetzt freue ich mich jedes Jahr wieder auf diesen Anlass. Was die Boys hier zeigen ist etwas vom Genialsten, dass man heutzutage zu sehen bekommt. Ein pures Spektakel», schwärmt die 28-Jährige.

Für Marco (42) aus Bern hingegen, der mit seinem 12-jährigen Sohn Tim die St. Jakobshalle besuchte, war die Show eine Premiere. Und für beide war klar: Sie werden sicher wiederkommen. «Wir sind immer noch total baff. Ich habe schon vieles gesehen, aber was diese Jungs hier für eine Show bieten ist einzigartig.» Der Sohnemann fand den Abend klasse: «Das war einfach nur geil. Wie die Typen sich getrauen, über solche Schanzen zu springen und gleichzeitig diese Tricks zu zeigen, ist fast schon krank. Ich will das nächste Mal unbedingt wieder herkommen», so Tim.

Hohe Tribünen eignen sich perfekt

Die Veranstalter schätzen die St. Jakobshalle für die Austragung ihrer Show aus gutem Grund: Die hohen Tribünen sind perfekt, weil die Jumps praktisch auf Augenhöhe stattfinden. Ausserdem kommen neben den Schweizer Fans auch viele Deutsche und Franzosen ans Rheinknie.

Am 29. und 30. Januar 2016 werden die FMX-Cracks zurück nach Basel kommen.

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