Aktualisiert

Waldbrände bedrohen Texas und Oklahoma

Durch eine Hitzewelle ausgelöste Buschbrände wüten in den US-Bundesstaaten Texas und Oklahoma. Kühleres Wetter und etwas Regen haben in Australien für Entspannung bei der Bekämpfung der Buschbrände bei Sydney geführt.

Wie das regionale Radio berichtete, mussten Teile der 500 000-Einwohner-Stadt Oklahoma City evakuiert werden, als die Flammen den nordöstlichen Stadtrand erreichten.

Im Norden von Texas waren nach Angaben des Fernsehsenders CNN rund 200 Haushalte bedroht. Obwohl sich die Brände hier laut Feuerwehr weitgehend unter Kontrolle befanden, versuchten die Behörden weiter, die Menschen zum Verlassen ihrer Häuser zu bewegen, da hohe Temperaturen und starke Windböen die Flammen jederzeit wieder anfachen könnten.

Bei den schweren Bränden starben in den vergangenen Tagen im Süden der USA mindestens vier Menschen.

Australien: Kühleres Wetter führt zu Entspannung

Kühleres Wetter und etwas Regen haben in Australien für leichte Entspannung bei der Bekämpfung der Buschbrände nördlich von Sydney geführt. Die Gefahr sei aber noch nicht vorüber, sagte eine Sprecherin der Feuerwehr am Montag im australischen Radio ABC.

Jetzt gehe es darum, Brandschneisen anzulegen und zu verhindern, dass sich die Brände noch ausdehnen, hiess es weiter.

Bei Rekordtemperaturen von über 45 Grad Celsius wüteten am Wochenende im Bundesstaat New South Wales mehr als 40 Brände. Hunderte Anwohner mussten vorsorglich ihre Häuser verlassen.

Wegen der Feuer waren auch Strassen und Eisenbahnlinien, die die Millionenmetropole Sydney mit dem Norden des Landes verbinden, zeitweise gesperrt.

(sda)

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