Bern: Waldbrandgefahr steigt an
Aktualisiert

BernWaldbrandgefahr steigt an

Die Waldbrandgefahr ist in der Schweiz trotz dem lokal leichten Regen in der Nacht auf Dienstag weiter angestiegen. So ruft nun auch der Kanton Bern zu grösster Vorsicht im Umgang mit Feuer auf, wie die Berner Volkswirtschaft mitteilte.

Wegen der anhaltenden Trockenheit hatten bereits mehrere Kantone vor Waldbrandgefahr gewarnt. So erliessen die Kantone St. Gallen und Obwalden am (gestrigen) Montag eine entsprechende Warnung. Schon länger kritisch ist die Situation im Wallis. Trotz vereinzelten Niederschlägen ist es auch im Kanton Bern sehr trocken. Besonders gefährdet seien besonnte, südexponierte Hänge. Die Bevölkerung wird aufgerufen, auf das Feuern im Freien zu verzichten und insbesondere keine brennenden Streichhölzer oder Raucherwaren wegzuwerfen. Noch unklar ist, ob die Warnung nach dem für Donnerstag erwarteten Regen aufgehoben werden kann. Fallen die Niederschläge nur spärlich oder räumlich begrenzt auf, bleibt die Lage laut den Behörden weiterhin angespannt. Eine Entschärfung trete erst nach ergiebigen Regenfällen auf.

Der Niederschlag in der Nacht auf Dienstag fiel laut MeteoSchweiz nur lokal und meist schwach aus. So habe es örtlich begrenzt auf der Alpennordseite und im Wallis geregnet. Ganz trocken sei es dagegen im Bündnerland und im Mittel- und Südtessin geblieben. (dapd)

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