Aktualisiert 06.07.2016 09:49

ÜberraschungWales ist der stärkste EM-Debütant seit 24 Jahren

An der EM 2016 gab es fünf Teams, die erstmals an einer Endrunde dabei waren. Wales ist immer noch da und schickt sich an, in den Final vorzustossen.

von
hua
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WalesÜbername: The Dragons (Die Drachen)Fifa-Ranking: 26Trainer: Chris Coleman3 Stars: Gareth Bale (Real Madrid), Aaron Ramsey (Arsenal), Joe Allen (Liverpool)WM-Teilnahmen: 1958 (Viertelfinal)EM 2016: Halbfinal (bisher)

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AFP/Denis Charlet
IslandÜbername: Strakarnir okkar (Unsere Jungs)Fifa-Ranking: 34Trainer: Lars Lagerbäck (Sd) und Heimir Hallgrimsson3 Stars: Birkir Bjarnason (Basel), Gylfi Sigurdsson (Swansea), Alfred Finnbogason (Olympiakos)WM-Teilnahmen: keineEM 2016: Viertelfinal

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epa/Oliver Weiken
SlowakeiÜbername: Repre (Kurzform für reprezentacny tim, Repräsentations-Mannschaft)Fifa-Ranking: 24Trainer: Jan Kozak.3 Stars: Marek Hamsik (Napoli), Martin Skrtel (Liverpool), Juraj Kucka (Milan)WM-Teilnahmen: 2010 (Achtelfinal)EM 2016: Achtelfinal

SlowakeiÜbername: Repre (Kurzform für reprezentacny tim, Repräsentations-Mannschaft)Fifa-Ranking: 24Trainer: Jan Kozak.3 Stars: Marek Hamsik (Napoli), Martin Skrtel (Liverpool), Juraj Kucka (Milan)WM-Teilnahmen: 2010 (Achtelfinal)EM 2016: Achtelfinal

AP/Frank Augstein

Wales, Island, der Slowakei, Nordirland und Albanien wurde vor Beginn der EM nur wenig zugetraut. Vier der fünf Teams überraschten fast alle Experten und überstanden die Gruppenphase. Nur Albanien musste nach drei Spielen wieder heimreisen, konnte jedoch bereits seinen ersten Sieg an einer EM-Endrunde einfahren (1:0 gegen Rumänien).

Nordirland (0:1 gegen Wales) und die Slowakei (0:3 gegen Deutschland) fuhren nach den Achtelfinals in die Ferien. Die kämpferischen Isländer wurden zwar Sieger der Herzen, scheiterten aber im Viertelfinal an Gastgeber Frankreich (2:5). Und Wales? Ja, Wales steht im Halbfinal – und will das Märchen noch weiterschreiben: Zuerst Portugal aus dem Weg räumen (ab 21 Uhr live bei uns im Ticker) und im Final Deutschland oder Frankreich besiegen.

1992 waren es die Schweden

Schweden debütierte 1992, da es die EM im eigenen Land austragen durfte – und überraschte auf Anhieb. Die Skandinavier ackerten sich bis in den Halbfinal vor, scheiterten aber an Deutschland, das den Final gegen das Überraschungsteam Dänemark verlor.

Die Europameisterschaft wird seit 1960 ausgetragen. Die Premiere gewann die damalige Sowjetunion. In den folgenden Austragungen holten sich jeweils die Debütanten Spanien (1964), Italien (1968), die damalige Bundesrepublik Deutschland (1972) und die damalige Tschechoslowakei (1976) den Titel.

Schweizer Nati zu Beginn ohne Erfolg

1984 machten es die Portugiesen dem heutigen Gegner vor: Sie sind in ihrem ersten EM-Turnier gleich in den Halbfinal geprescht. Dort unterlag Portugal Frankreich, dem späteren Europameister, mit 2:3.

Ach ja, die Schweiz kam bei ihrem Debüt 1996 in England nicht über die Gruppenphase hinaus. Es gab gegen den Gastgeber ein 1:1, danach musste die Nati zwei Pleiten einstecken. Gegen Holland hiess es 0:2, gegen Schottland verloren die Mannen um Trainer Artur Jorge 0:1. Den ersten Sieg (2:0) schafften die Schweizer erst in der neunten EM-Partie, an der Heim-Endrunde 2008 gegen Portugal.

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