Aktualisiert 26.10.2010 21:14

US-Aktienbörsen

Wall Street tritt an Ort

Die US-Aktienbörsen haben am Dienstag wenig verändert geschlossen. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte notierte zuletzt kaum verändert bei 11 169 Punkten.

Nach gemischten Konjunkturdaten sind die US-Standardwerte an den Börsen am Dienstag mit wenigen Änderungen aus dem Handel gegangen. Zwar hellte sich das Konsumentenvertrauen im Oktober überraschend stark auf. Doch die Hauspreise in den USA waren im August weiter gesunken, und der stärkere Dollar drückte auf die Kurse.

Auch die jüngsten Quartalsberichte wurden vom Handel überwiegend negativ aufgenommen. Technologiewerte schlugen sich etwas besser; hier halfen deutliche Kursgewinne beim «Blackberry»-Hersteller Research In Motion und die Hoffnung auf gute Zahlen von Microsoft.

Der Leitindex Dow Jones Industrial legte um minimale 0,05 Prozent auf 11 169 Punkte zu, nachdem er am Montag noch von der Hoffnung auf billiges Geld profitiert hatte. Der breiter gefasste S&P-500-Index trat mit 1185 Zählern ebenfalls auf der Stelle.

An der Technologiebörse Nasdaq stieg der Composite-Index um 0,26 Prozent auf 2497 Punkte, der Nasdaq 100 rückte um ebenfalls 0,26 Prozent vor auf 2119 Punkte.

Enttäuschende Stahlhersteller

Handelsimpulse erhielten die Börsianer von Geschäftszahlen. Die Aktien von DuPont gaben ein Prozent nach, obwohl der Chemiekonzern einen Gewinn auswies, der höher ausfiel als erwartet. Der Autobauer Ford übertraf mit einem Plus von 1,5 Prozent im Quartalsergebnis die Marktschätzungen.

Für Enttäuschung sorgten U.S. Steel und AK Steel, die um knapp vier Prozent nachgaben. Beide fuhren im dritten Quartal Verluste ein und gaben auch für den Rest des Jahres enttäuschende Prognosen. Abgestraft wurde der Druckerhersteller Lexmark, dessen Aktien um mehr als 20 Prozent in die Tiefe rauschten.

Grund waren sinkende Marktanteile und ein aus Sicht der Börsianer lauer Ausblick. Lexmark-Konzernchef Paul Curlander kündigte seinen Rückzug aus dem Unternehmen an. Im Minus waren auch die Papiere des Pharmakonzerns Bristol-Myers Squibb und des Elektronikherstellers Texas Instruments. Beide hatten Gewinnerwartungen veröffentlicht. (sda)

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