Aktualisiert 18.12.2019 09:48

Wahlen 2019Das Wallis wählt erstmals eine Frau in den Ständerat

CVP-Politikerin Marianne Maret hat es in den Ständerat geschafft. Damit ist sie die erste Frau, die im Wallis jemals in den Ständerat gewählt wurde.

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Marianne Maret wurde im Wallis als erste Frau in den Ständerat gewählt.

Marianne Maret wurde im Wallis als erste Frau in den Ständerat gewählt.

Keystone/Olivier Maire
Auch der bisherige Ständerat Beat Rieder konnte seinen Sitz verteidigen.

Auch der bisherige Ständerat Beat Rieder konnte seinen Sitz verteidigen.

Das sind also die beiden Walliser Ständeräte.

Das sind also die beiden Walliser Ständeräte.

Keystone/Olivier Maire

Die Doppelvertretung der CVP Wallis im Stöckli bleibt bestehen. Beat Rieder und Marianne Maret haben sich im zweiten Wahlgang vom Sonntag durchgesetzt. Mit Maret hat das Wallis damit erstmals eine Ständerätin.

Das beste Resultat erzielte wie bereits im ersten Wahlgang der Oberwalliser Beat Rieder mit 52'355 Stimmen, vor Marianne Maret (48'402 Stimmen). Auf dem dritten Platz landete mit nur geringem Abstand der 32-jährige SP-Kandidat Mathias Reynard (47'032 Stimmen). Damit trennten Maret und Reynard nur gerade 1370 Stimmen.

Grüne und SVP gehen leer aus

Erwartungsgemäss nur eine Nebenrolle spielten die beiden anderen Kandidaten. Auf die Grüne Brigitte Wolf kamen 31'411 Stimmen, der SVP-Vertreter Cyrille Fauchère erzielte 14'227 Stimmen.

Die Wiederwahl des Bisherigen Beat Rieder ist keine Überraschung. Mit der 61-jährigen Grossrätin aus Troistorrents vertritt erstmals eine Frau das Wallis im Ständerat. Ohne die Wahl Marets hätte das Wallis eine reine Männerdelegation nach Bern geschickt. Die Stimmbeteiligung lag bei 50,4 Prozent. (sda)

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