Oberengadin GR: Wanderer nach drei Jahren tot aufgefunden
Aktualisiert

Oberengadin GRWanderer nach drei Jahren tot aufgefunden

Auf der Südostseite des Piz Rosatsch ist die Leiche eines seit Juli 2008 vermissten Wanderers entdeckt worden. Der 71-jährige Schweizer war zu einer Bergwanderung aufgebrochen und galt seither als vermisst.

Ein seit über drei Jahren im Oberengadin vermisster Wanderer ist tot aufgefunden worden. Ein Jäger entdeckte seine sterblichen Überreste in unwegsamem Gelände auf der Südostseite des Piz Rosatsch auf 2500 Metern über Meer.

Der damals 71-jährige Schweizer war am 23. Juli 2008 von seiner Ferienwohnung in St. Moritz zu einer Bergwanderung aufgebrochen. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, meldete sich der Mann per Mobiltelefon vom Piz da l'Ova Cotschna. Er gab an, weiter Richtung Surlej marschieren zu wollen.

Danach konnte er nicht mehr kontaktiert werden. Weder Suchtrupps noch ein Helikopter mit Wärmebildkamera konnten den Pensionär finden. Zur Todesursache macht die Polizei keine Angaben, da die rechtsmedizinische Untersuchung nicht abgeschlossen ist. Die Identität des Mannes sei zweifelsfrei erwiesen.

(sda)

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