Herisau AR: Wandergesellen holten Zustupf
Aktualisiert

Herisau ARWandergesellen holten Zustupf

Seit Jahrhunderten gehen Handwerker auf die Walz, um sich weiterzubilden, Lebenserfahrung zu sammeln und neue Kulturen kennenzulernen.

von
tob
Dennis aus Norddeutschland.

Dennis aus Norddeutschland.

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Auf den Gemeinden können sich die Wandergesellen jeweils einen Zustupf und einen Stempel abholen. Auf der Gemeinde Herisau haben sich 2010 insgesamt zehn Wandergesellen den Zustupf von zwanzig Franken abgeholt, wie die Gemeindekanzlei gestern mitteilte. Einer von ihnen ist der 24-jährige Dennis aus Norddeutschland. Er ist schon weit gereist: «Vom Nordkap bis nach Ägypten, von Paris über Neu Delhi bis nach Herisau», erzählt der junge Tischler.

Meist war der Wandergeselle per Anhalter unterwegs, weil dies günstiger ist.

Beliebt bei den Wandergesellen war auch die Stadt St. Gallen, wo es einen Zustupf von vierzig Franken gibt. Dieses Jahr kamen dreissig junge Männer vorbei. (tob/20 Minuten)

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