Alpstein: Wanderin und Wanderer stürzen nacheinander in den Tod

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AlpsteinWanderin und Wanderer stürzen nacheinander in den Tod

Im Alpstein sind erneut zwei Wanderer gestorben. Beide rutschten kurz nacheinander beim gleichen Wanderabschnitt aus und kamen ums Leben. 

von
Leo Butie
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Eine Wanderin und ein Wanderer stürzten am Montag in den Tod.

Eine Wanderin und ein Wanderer stürzten am Montag in den Tod.

Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden
Beide stürzten zwischen Äscher und Chobel ab. (Symbolbild)

Beide stürzten zwischen Äscher und Chobel ab. (Symbolbild)

20min/Leo Butie
Die Personen hatten laut Kantonspolizei Appenzell-Innerrhoden keinen Bezug zueinander.

Die Personen hatten laut Kantonspolizei Appenzell-Innerrhoden keinen Bezug zueinander.

20min/Leo Butie

Darum gehts

  • Im Alpstein sind zwei Personen ums Leben gekommen. 

  • Beide waren zwischen Äscher und Chobel unterwegs.

  • Kurz nacheinander rutschten beide im gleichen Abschnitt des Wanderweges aus und stürzten in den Tod.

  • Bei den Personen handelt es sich um eine 66-jährige Deutsche und einen 58-jährigen Schweizer. 

Wieder ist es im Alpstein zu einem tödlichen Unglück gekommen. Am Montagmittag kurz nach 12 Uhr kam es auf dem Bergwanderweg zwischen Äscher und Chobel zu einem tödlichen Unglück. Die 66-jährige deutsche Staatsangehörige wanderte zusammen mit ihrem Ehemann auf dem Bergwanderweg vom Äscher in Richtung Chobel.

Im Bereich Dürrschrennen stürzte sie aus noch nicht vollständig geklärten Gründen den steilen Abhang hinunter und über die Felswand ungefähr 80 Meter in die Tiefe. Die sofort alarmierten Rettungskräfte konnten nur noch den Tod der Frau feststellen.

Im gleichen Abschnitt gestürzt

Während der Bergungsarbeiten der 66-jährigen Frau stürzte ein 58-jähriger Mann aus dem Kanton Bern im gleichen Abschnitt des Bergwanderweges in die Tiefe und wurde durch den Sturz ebenfalls tödlich verletzt. Dieses Unglück ereignete sich circa eine Stunde nach dem tödlichen Sturz der 66-jährigen Frau. Die genauen Unglücksursachen werden im Auftrag der Staatsanwaltschaft Appenzell Innerrhoden durch die Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden abgeklärt.

Nach bisherigen Erkenntnissen waren die beiden Verunglückten in verschiedenen Gruppen unterwegs und hatten keinen persönlichen Bezug zueinander. Im Einsatz standen die Rega, die Alpine Rettung Schweiz – Rettungsstation Appenzell, die Staatsanwaltschaft und die Kantonspolizei. Zur Betreuung der beteiligten Personen wurde das Care-Team AR/AI aufgeboten. 

Trauerst du oder trauert jemand, den du kennst?

Hier findest du Hilfe:

Dargebotene Hand, Sorgen-Hotline, Tel. 143

Seelsorge.net, Angebot der reformierten und katholischen Kirchen

Muslimische Seelsorge, Tel. 043 205 21 29

Jüdische Fürsorge, info@vsjf.ch

Lifewith.ch, für betroffene Geschwister

Verein Regenbogen Schweiz, Hilfe für trauernde Familien

Pro Juventute, Beratung für Kinder und Jugendliche, Tel. 147

Pro Senectute, Beratung älterer Menschen in schwierigen Lebenssituationen

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