Aktualisiert 07.06.2012 08:13

Nach Kloten-EngagementWann muss Gaydoul gehen?

Die Frage für die Klubbosse ist nicht, ob Philippe Gaydoul wegen seines Einstiegs bei den Kloten Flyers als Verbandsboss gehen muss. Fraglich ist nur der Zeitpunkt.

von
Klaus Zaugg

Die Meinung der Klubmanager auf den Punkt gebracht: Spätestens in zwölf Monaten muss Philippe Gaydoul als höchster Hockeyfunktionär im Land abdanken. Im besten Fall vor dem Start zur neuen Saison. ZSC-General Peter Zahner, einer der Wortführer der Liga, sagt es gegenüber 20 Minuten Online so: «Ein Rücktritt noch vor dem Saisonstart wäre ideal. Aber ich bin gegen das Diktat eines Datums. Entscheidend ist etwas anderes: Philippe Gaydoul soll Zeit haben, die von ihm angestossenen Projekte zu Ende zu führen oder geordnet an seinen Nachfolger zu übergeben.»

Philippe Gaydouls Tage als Verbandsboss sind auch dann gezählt, wenn sein Einstieg bei den Kloten Flyers aus irgendeinem Grund doch noch scheitern sollte: Er hat sich mit seinen Kloten-Rettungsplänen bereits so weit aus dem Fenster gelehnt, dass er den Kloten-Stallgeruch nicht mehr los wird. Er ist im Hockeybusiness von nun an und auf alle Zeiten ein Klotener.

Zu den Dossiers des Präsidenten, die noch zu erledigen sind, gehören unter anderem der neue TV-Vertrag und der Bau von «Hockey-Versailles», dem neuen Hockey-Zentrum inkl. Hockey-Akademie in Winterthur. Die Suche nach einem neuen Verwaltungsratspräsidenten von Swiss Ice Hockey («Verbandsboss») beginnt.

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