15.10.2020 18:23

Kanton ThurgauWann Schulkinder zu Hause bleiben müssen

Vor der Rückkehr aus den Herbstferien informiert der Kanton Thurgau die Eltern von schulpflichtigen Kindern über Unsicherheiten bezüglich Corona. Es soll eine präventive Massnahme sein.

von
Adriel Monostori
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Das Amt für Volksschule des Kantons Thurgau informiert die Eltern über den Schulbeginn nach den Herbstferien. Hier im Bild ein Schulhaus in Stachen bei Arbon.

Das Amt für Volksschule des Kantons Thurgau informiert die Eltern über den Schulbeginn nach den Herbstferien. Hier im Bild ein Schulhaus in Stachen bei Arbon.

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Dies diene als präventive Massnahme, um das Coronavirus an den Schulen möglichst einzudämmen, so Beat Brüllmann, Chef des Amts für Volksschule Thurgau.

Dies diene als präventive Massnahme, um das Coronavirus an den Schulen möglichst einzudämmen, so Beat Brüllmann, Chef des Amts für Volksschule Thurgau.

Kanton Thurgau
Es gelten die bisher wichtigen Massnahmen.

Es gelten die bisher wichtigen Massnahmen.

REUTERS/Kai Pfaffenbach

Darum gehts

  • Das Amt für Volksschule im Kanton Thurgau wendet sich an die Eltern von schulpflichtigen Kindern.

  • Es erklärt, wann ein Kind zu Hause bleiben soll.

  • So soll das Coronavirus an den Schulen möglichst eingedämmt werden.

  • Die Informationen vom Amt sollen als präventive Massnahme wirken.

Am kommenden Montag starten die Schulen im Kanton Thurgau wie geplant mit dem Präsenzunterricht nach den Herbstferien. Es sei weiterhin wichtig die Abstandsregeln so gut wie möglich einzuhalten und die Hygienevorschriften mit dem regelmässigen Händewaschen zu befolgen, heisst es in einer Medienmitteilung des kantonalen Amts für Volksschule. Die Eindämmung der Verbreitung des Coronavirus im Schulumfeld habe dann die grösste Aussicht auf Erfolg, wenn Schüler, Lehrpersonen und Eltern die gleichen Ziele verfolgen.

In einem Dokument auf seiner Website gibt das Amt Eltern Empfehlungen ab, wie sie sich bei Krankheitssymptomen bei ihren Kindern verhalten sollten. Dabei geht es etwa darum, wann die Kinder besser zu Hause bleiben und nicht in den Kindergarten oder die Schule sollten. Im Dokument sind verschiedene Symptome aufgelistet wie etwa Fieber oder starker Husten. Sekundarschüler sollten demnach etwa auch zu Hause bleiben, wenn sie wegen Fieber oder einer Störung des Geschmacks- oder Geruchssinns einen Corona-Test machen, der negativ ausfällt. Erst wenn das betroffene Kind 24 Stunden symptomfrei ist, soll es wieder in die Schule.

Funktioniert nur, wenn alle mitmachen

«Die steigenden Zahlen könnten die Eltern verunsichern, deshalb haben wir die Mitteilung verfasst, um zu signalisieren, dass es vorerst keine zusätzlichen Massnahmen an Thurgauer Schulen geben wird», sagt Beat Brüllmann, Chef des Amts für Volksschule des Kantons Thurgau. Das Merkblatt sollten die Eltern schon vor den Ferien bekommen haben. «Die Mitteilung dient als Hinweis. Es funktioniert nur, wenn alle mitmachen», so Brüllmann.

Einige Kinder könnten in den Ferien auch in Risikogebieten gewesen sein. Deshalb weist der Amtschef auf ein Formular hin, welches online aufzufinden ist. Wie viele Kinder den Schulstart nach den Herbstferien im Thurgau verpassen – sei es aus gesundheitlichen Gründen oder wegen der Quarantäneregelung – kann das Amt für Volksschule jetzt noch nicht sagen. Brüllmann erklärt: «Die jeweiligen Schulen werden uns erst am Montag informieren.»

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28 Kommentare
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Alle Schuwlen

16.10.2020, 01:28

schliessen bis 2023 für das kinder. für das freiheit.

Mutter

15.10.2020, 22:20

Bevor das Theater stattgefunden hat, habe ich meine Kinder bei Schnupfen zu Hause gelassen, passierte nicht oft, aber die Konzentration ist sowieso im Keller.....

Der lachende Leser

15.10.2020, 21:40

Zum Glück habe ich keine solche Schreihälse, mein Geld gebe ich für sinnvolleres aus.