Phantombild veröffentlicht: War er an Raub in Dresdner Schatzkammer beteiligt?
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Phantombild veröffentlichtWar er an Raub in Dresdner Schatzkammer beteiligt?

Im November 2019 gelang Einbrechern ein Millionen-Coup: Sie stiegen in Dresdens Grünes Gewölbe ein und stahlen Schmuck von schier unbezahlbarem Wert. Nun gibt es Neuigkeiten.

von
vro
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Mit diesem Phantombild versucht die Dresdner Polizei, der Täterschaft auf die Schliche zu kommen, die im November 2019 ins Grüne Gewölbe eingedrungen sind.

Mit diesem Phantombild versucht die Dresdner Polizei, der Täterschaft auf die Schliche zu kommen, die im November 2019 ins Grüne Gewölbe eingedrungen sind.

Polizei Dresden
Befand sich in New York und entging dem Milliarden-Raub: Der «Grüne Diamant» aus der Schatzkammer Grünes Gewölbe.

Befand sich in New York und entging dem Milliarden-Raub: Der «Grüne Diamant» aus der Schatzkammer Grünes Gewölbe.

Keystone/AP
Mit dem Grünen Gewölbe in Dresden ist eines der bekanntesten Museen Deutschlands zur Zielscheibe von Einbrechern geworden.

Mit dem Grünen Gewölbe in Dresden ist eines der bekanntesten Museen Deutschlands zur Zielscheibe von Einbrechern geworden.

Juergen Karpinski

Gut drei Monate nach dem spektakulären Einbruch in die Dresdner Schatzkammer Grünes Gewölbe haben die Ermittler in Deutschland ein Phantombild eines Verdächtigen veröffentlicht.

Polizei und Staatsanwaltschaft gehen inzwischen von mindestens sieben Tätern aus, wie die Behörden am Donnerstag mitteilten. Das hätten Einschätzungen aus einer Fallanalyse des Landeskriminalamtes des Bundeslandes Sachsen sowie umfassende Videoauswertungen ergeben.

Neue Erkenntnisse gebe es auch rund um das Tatfahrzeug. So sei der zur Flucht benutzte Audi S6 im August 2019 von einer Privatperson an einen Unbekannten verkauft worden. Ein etwa 25 Jahre alte Mann habe den Wagen bei dem Verkäufer in Magdeburg abgeholt. Man gehe davon aus, dass der Abholer mit dem späteren Einbruch zu tun habe.

Noch keine heisse Spur

Zwei unbekannte Täter waren am 25. November 2019 im Schutz der Dunkelheit über eines der vergitterten Fenster in das Grüne Gewölbe eingedrungen und hatten dann mit einer Axt eine Vitrine im Juwelenzimmer eingeschlagen.

Nach kurzer Zeit konnten sie mit Diamanten und Brillanten von unschätzbarem Wert flüchten. Bisher gibt es noch keine heisse Spur. Auch bisher gingen die Ermittler davon aus, dass die beiden Männer Unterstützer hatten. (vro/sda)

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