Aktualisiert 06.06.2016 09:54

Account gehackt

War Zuckerbergs Passwort wirklich «dadada»?

Auch Mark Zuckerberg, IT-Crack und CEO von Facebook, ist nur ein Mensch – der offensichtlich für verschiedene Accounts identische Passwörter nutzt.

von
tob
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Ungemach für Mark Zuckerberg. Unbekannten ist es offenbar gelungen die Social-Media-Accounts des Facebook-CEOs zu kapern.

Ungemach für Mark Zuckerberg. Unbekannten ist es offenbar gelungen die Social-Media-Accounts des Facebook-CEOs zu kapern.

AFP/Lluis Gene
Sie knackten den Twitter-Account ...

Sie knackten den Twitter-Account ...

Twitter/Ben Hall
... und den Pinterest-Account des Facebook-Chefs. Dies weil Zuckerberg angeblich für die Accounts identische Passwörter nutzte, wie bei Linkedin. Eine Liste mit 177 Millionen Linkedin-Logins ist erst kürzlich im Internet aufgetaucht.

... und den Pinterest-Account des Facebook-Chefs. Dies weil Zuckerberg angeblich für die Accounts identische Passwörter nutzte, wie bei Linkedin. Eine Liste mit 177 Millionen Linkedin-Logins ist erst kürzlich im Internet aufgetaucht.

Twitter/Ben Hall

Eine Hackergruppe, die sich OurMine-Team nennt, behauptet den Twitter- und Pinterest-Account von Mark Zuckerberg gekapert zu haben. Dies berichtet die Techplattform Venturebeat.com. Den Angreifern soll es am Wochenende gelungen sein, in die zwei Accounts des Facebook-CEOs einzudringen, weil er offenbar für beide identische Passwörter benutzte. Sein angebliches Passwort? «dadada».

Schuld an der Misere soll ein Hack von Linkedin gewesen sein, bei dem Hacker im Jahr 2012 rund 177 Millionen Nutzername und Passwörter entwendet und anschliessend im Dark Web verkauft hatten. Der Facebook-Chef ist nicht alleine. Erst vor wenigen Tagen wurde der Twitter-Account von Katy Perry mit mehr als 89 Millionen Followern gekapert.

Passwörter ändern

Schuld daran dürften die Passwortlisten sein, die immer wieder im Netz auftauchen und die Tatsache, dass Nutzer für mehrere Accounts dieselben Logindaten verwenden. Ein kleiner Auszug, was für Listen aktuell sonst noch kursieren: 360 Millionen Login-Informationen für Myspace, oder 65 Millionen E-Mail-Passwort-Kombinationen für Tumblr.

Sie haben einen Account bei einem der oben genannten Dienste? Dann sollten sie schleunigst ihre Login-Daten ändern.

Ein sicheres Passwort

Gute Passwörter dürfen nicht nach bestimmten Mustern aufgebaut sein: Brigitte44!, *B3rn3r0berland* und Singingintherain739 sind also leicht zu knacken. Damit ein Passwort sicher wird, muss es willkürlich sein. Zum Beispiel:

- ein Fantasiewort, das einen mal zum Lachen gebracht hat.

- eine Zeile aus einem Gedicht, das nicht allzu bekannt ist.

- Zahlen, die man aus Telefonnummern, Schuhgrössen oder ähnlichem kombiniert.

Ein Beispiel: Aus dem Fantasiewort Schwubbelmurks, der Telefonnummer 079..., der Schuhgrösse 37 und der Hausnummer 156 wird dann: schwu079BBel37murks156. So ein Passwort ist richtig schwer zu knacken.

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