Wien : Waris (1) nach Rottweiler-Biss verstorben
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Wien Waris (1) nach Rottweiler-Biss verstorben

Die Ärzte kämpften tagelang um das Leben des kleinen Buben - vergeblich. Er verstarb im Krankenhaus.

von
kat
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Nach der Attacke schwebt der 16 Monate alte Waris in Lebensgefahr. (Bild: heute.at)

Nach der Attacke schwebt der 16 Monate alte Waris in Lebensgefahr. (Bild: heute.at)

Der Vater des Jungen (links) bangt um seinen Sohn. (Bild: heute.at)

Der Vater des Jungen (links) bangt um seinen Sohn. (Bild: heute.at)

Ersthelfer Thomas K. zeigt die Blutflecken, die vom Hundebiss zeugen. (Bild: Video3)

Ersthelfer Thomas K. zeigt die Blutflecken, die vom Hundebiss zeugen. (Bild: Video3)

Mehrmals wurde der Einjährige, der vor rund zwei Wochen von einem Rottweiler angefallen wurde, operiert. Zwischenzeitlich stabilisierte sich sein Zustand. Nun aber die traurige Gewissheit: Der kleine Waris verstarb im Krankenhaus.

Am 10. September kam es zu der Hunde-Attacke in Wien-Donaustadt. Der Einjährige war mit seinen Grosseltern unterwegs, als sich ein Rottweiler von seiner Leine losriss und den Buben attackierte. Er biss ihm in den Kopf und verletzte ihn dabei lebensgefährlich.

Über zwei Wochen lang kämpften Ärzte aus dem Donauspital um das Waris Leben. Am Donnerstag hörte sein Herz auf zu schlagen.

Auch im Tierheim aggressiv

Der Rottweiler wurde mittlerweile eingeschläfert. Die letzten beiden Wochen seines Lebens verbrachte der herzkranke Rüde auf der Quarantäne-Station des TierQuartier Wien. Den Verantwortlichen fiel der Entscheid nicht leicht, sie entschieden sich letztlich für eine Euthanasie. Der Hund hat sich laut «Heute»-Infos auch im TierQuartier aggressiv verhalten und eine eine Gefahr für die Tierpfleger dargestellt.

Zur Verhinderung weiterer Verletzungen oder gar Tötung von Menschen wurde der Listenhund von einem Tierarzt eingeschläfert. Vorher hatte man einen Tollwut-Test durchgeführt.

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