Aktualisiert

Prekäre StrassenverhältnisseWarnung vor Eisglätte

Nach dem kräftigen Schnee und in tiefsten Lagen auch Regen lockern sich die Wolken in der kommenden Nacht auf. Dabei sinken die Temperaturen rasch unter den Gefrierpunkt, was manchenorts zu Eisglätte führen wird.

Während es oberhalb von 500 bis 600 Metern und in den Alpentälern durchwegs und zum Teil kräftig schneit, mischt sich in den tiefsten Lagen des Mittellandes Regen in den Schnee. In der ersten Nachthälfte erwartet MeteoNews noch einen Schub Schnee bis in die tiefsten Lagen. Danach trocknet es zuerst im Flachland, später auch längs der Alpen ab, und die Wolken lockern sich auf. Dabei sinken die Temperaturen rasch und deutlich unter den Gefrierpunkt. Dabei besteht verbreitet die Gefahr von Schnee‐ und Eisglätte. Auch am Mittwochvormittag muss in allen Höhenlagen mit prekären Strassenverhältnissen gerechnet werden.

Schneefälle haben am Dienstag im morgendlichen Berufsverkehr zwar mehrere Dutzend Unfälle verursacht, vereinzelt mit Verletzten. Im Flugverkehr und im öffentlichen Verkehr gab es Verzögerungen.

Im Flachland schneite es vor allem in Gebieten über 400 M.ü.M.; die Schneedecke erreichte bald einmal mehrere Zentimeter. In tieferen Lagen wie etwa in Basel ging der Schnee in den Morgenstunden in Regen über, wie MeteoSchweiz mitteilte.

Intensiv schneite es auch in den Bergen, wo erhebliche Lawinengefahr herrscht. Skitouren seien heikel, teilte das Institut für Schnee- und Lawinenforschung (SLF) in Davos mit.

Besser vorbereitet

Obwohl sich viele Autofahrer und -fahrerinnen nach Feststellungen der Kantonspolizei Zürich im morgendlichen Berufsverkehr den Wetterverhältnissen anpassten oder das Auto gleich zu Hause liessen, kam es in mehreren Kantonen zu Unfällen. Meist waren überhöhte Geschwindigkeit, Kontrollverlust über das Fahrzeug oder zu dichtes Auffahren die Ursache.

Die Schneefälle haben in der Schweiz insgesamt über 200 Verkehrsunfälle mit rund 20 Verletzten verursacht. Gegen Mittag ging der Schneefall im Mittelland in Regen über.

Für rund 20 Personen endete der Unfall mit Verletzungen. Schwer verletzt wurde zum Beispiel ein Autofahrer zwischen Güttingen und Altnau TG, als sein Fahrzeug von einem in Schleudern geratenen Auto frontal erfasst wurde. Aus dem Kanton Thurgau wurden zwei weitere Verletzte gemeldet.

Ebenfalls schwer verletzt wurde eine Frau, die in Ebnat- Kappel SG als Beifahrerin in einen Schleuderunfall verwickelt wurde. Im Kanton St. Gallen wurden vier weitere Personen verletzt.

Lebensmittel und Wein auf Autobahn

Verletzte wurden ausserdem aus den Kantonen Zürich, Bern, Aargau, Schwyz, Zug und Waadt gemeldet.

Im Kanton Zug löste ein umgekippter LKW-Anhäger ein Verkehrschaos aus, weil sich die gesamte Ladung - Lebensmittel und Wein - beim Autobahnende Walterswil-Sihlbrugg auf der Strasse verteilte. Verletzt wurde niemand. Bei den meisten Kollisionen blieb es bei Blechschaden.

Strassensperrungen gab es nur vereinzelt. Auf der Gotthard- Nordrampe erliess die Kantonspolizei Uri für den Schwerverkehr die «Phase Rot». Am späteren Nachmittag warteten immer noch 150 Lastwagen auf die Abfertigung in Richtung Süden.

Leichte Verspätungen im Flugverkehr

Am Flughafen Zürich kam es ebenfalls nur zu leichten Behinderungen, wie eine Unique-Sprecherin sagte. Die Maschinen landeten mit durchschnittlich 20 Minuten Verspätung. Die Abflüge verzögerten sich im Schnitt um 15 Minuten, da die Tragflächen der Flugzeuge zuerst mit Enteiserflüssigkeit besprüht werden mussten.

Für die Nacht auf Mittwoch sagen die Wetterfrösche nachlassende Niederschläge, dafür zunehmende Glättegefahr voraus.

(sda)

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