Er selbst verdiente Milliarden - Warren Buffett rät vom Zocken an der Börse ab
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Er selbst verdiente MilliardenWarren Buffett rät vom Zocken an der Börse ab

Als «Orakel von Omaha» ist der Star-Investor bekannt. Mit seiner Holdinggesellschaft verdient er an Firmenbeteiligungen üppig. Für Kleinanleger seien Aktien aber zu riskant.

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Der Star-Investor und Vorsteher von Berkshire Hathaway findet Aktien seien für die meisten Menschen zu riskant.

Der Star-Investor und Vorsteher von Berkshire Hathaway findet Aktien seien für die meisten Menschen zu riskant.

REUTERS
Selber verdiente Buffett durch seine Holdinggesellschaft Berkshire Hathaway aber Milliarden durch Firmenbeteiligungen.

Selber verdiente Buffett durch seine Holdinggesellschaft Berkshire Hathaway aber Milliarden durch Firmenbeteiligungen.

imago images/Alexander Pohl
In der Finanzwelt ist der 90-Jährige ein Star. Seine Bewunderer nennen ihn das «Orakel von Omaha».

In der Finanzwelt ist der 90-Jährige ein Star. Seine Bewunderer nennen ihn das «Orakel von Omaha».

imago images/Xinhua

Milliardär Warren Buffett hat vor leichtfertigen Investitionen am Aktienmarkt gewarnt. Der Aktienkauf sei kein leichter Weg, um ein Vermögen zu verdienen, erklärte der 90-Jährige während der virtuellen Hauptversammlung seiner Holdinggesellschaft Berkshire Hathaway am Samstag.

Der Starinvestor sagte, dass es schwierig sei, aus den angebotenen Aktien die langfristigen Gewinner herauszusuchen. Als Beispiel nannte er die Automobilindustrie und verwies darauf, dass es 1903 mehr als 2000 Hersteller gegeben habe, von denen fast alle gescheitert seien, obwohl das Auto das Land seitdem entscheidend verändert habe.

Indexfonds sind für Buffett die sicherere Wahl

«Bei der Auswahl von Aktien geht es um mehr, als nur herauszufinden, welche in Zukunft eine tolle Branche ausmachen werden», erklärte Buffett. «Ich will nur sagen, dass es nicht so leicht ist, wie es klingt.» Für die meisten Menschen seien Indexfonds eine bessere Wahl als einzelne Aktien, empfahl der Investor, der einer der reichsten Menschen der Welt ist. Neue Investoren, wie sie zum Beispiel kürzlich den Wert des Computerspielhändlers GameStop in die Höhe getrieben hätten, seien im Grunde Zocker.

Buffett ist Vorsteher der Investmentgesellschaft Berkshire Hathaway. In der Finanzwelt geniesst er einen guten Ruf. «Das Orakel von Omaha» wird er von seinen Bewunderern genannt. Der 90-Jährige aus der gleichnamigen Stadt im US-Bundesstaat Nebraska hat in der Vergangenheit mit seinen Investments meist ein glückliches Händchen bewiesen. Sein Vermögen wird auf 72 Milliarden Dollar geschätzt.

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(DPA/pme)

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