Aktualisiert 14.06.2004 23:16

Warten auf den Spion-Chip

Ein wenige Millimeter grosser Chip in der Zahnbürste oder in der Buttermilchverpackung macht es möglich: die permanente Beobachtung eines Produkts.

Ein genug starker Scanner kann sogar durch Kleider oder Wände gespeicherte Information auslesen und so Herkunft, Verkaufsort oder Verfallsdatum eindeutig bestimmen. Diese Radio Frequeny Identification (RFID) genannte Technologie existiert bereits, wird aber laut einer aktuellen Studie der Uni St. Gallen und der Beratungsfirma Booz Allen Hamilton noch ein paar Jahre nicht auf breiter Ebene eingesetzt werden.

Zwar schätzen 83 Prozent der befragten Firmen die Technologie als strategisch wichtig ein, aber nur 18 Prozent der Unternehmen setzen im 2004 mehr als 500000 Euro zur Erprobung von RFID ein. Wegen fehlender internationaler Standards und zu hoher Kosten warten sie mit der Einführung noch zu.

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