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Dünne InformationenWarum der SCB fast nichts zu Lötscher sagt

Die Schweiz sorgt sich um Kevin Lötscher. Der Schweizer Nati-Spieler liegt weiterhin im künstlichen Koma. Neuigkeiten über seinen Gesundheitszustand gibt es nur spärlich.

von
fox
Sven Leuenberber leitet die Kommunikation im Fall Lötscher in Absprache mit dem Inselspital.

Sven Leuenberber leitet die Kommunikation im Fall Lötscher in Absprache mit dem Inselspital.

Lötscher wurde in der Nacht auf Samstag von einer Betrunkenen angefahren und liegt seither im Spital. Am Montag wurde der Nati-Spieler ins Berner Inselspital verlegt, wo Spezialisten den Hockeyaner untersuchen. Er wird dort weiterhin im künstlichen Koma gehalten. «Falls es Neuigkeiten gibt, wird sich das Inselspital an die Eltern und uns wenden und wir werden dann informieren», erklärt SCB-Manager Sven Leuenberger, der die Kommunikation übernommen hat, auf Anfrage.

Wann es Neuigkeiten gibt, kann er nicht sagen: «Es braucht jetzt Geduld. Die Ärzte haben Erfahrung und wissen, was das Beste ist. Der aktuelle Stand ist immer noch: Lötscher liegt im künstlichen Koma und wird dies bis auf Weiteres bleiben.» Leuenberger glaubt, dass durch die dünne Information kein Raum für Spekulationen bleibt: «Das ist nicht so. Wenn die Medien spekulieren wollen, können sie das machen. Aber die Fakten sind klar.»

Was Leuenberger sagen kann, ist, dass die Fans mit dem Spieler hoffen und bangen: «Ob im Forum, auf Facebook oder mit unzähligen Mails. Die Anteilnahme ist riesengross. Auch die Eltern erhalten sehr viele SMS und Anrufe. Darum war es ihr Wunsch, dass wir das alles kanalisieren.»

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