Aktualisiert 21.03.2018 11:11

St. GallenWarum es nie schlau ist, vor der Polizei zu flüchten

Ein 20-Jähriger ist am frühen Mittwoch vor einer Polizeikontrolle geflüchtet. Erst mit dem Auto, dann zu Fuss: Sein Auto erlitt bei der Flucht Totalschaden.

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taw
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Ein 20-Jähriger ist am frühen Mittwoch in St. Gallen vor einer Polizeikontrolle geflüchtet. Sein Auto erlitt Totalschaden.

Ein 20-Jähriger ist am frühen Mittwoch in St. Gallen vor einer Polizeikontrolle geflüchtet. Sein Auto erlitt Totalschaden.

Kapo SG
Ihm war das offenbar egal, denn nach dem Unfall flüchtete er zu Fuss.

Ihm war das offenbar egal, denn nach dem Unfall flüchtete er zu Fuss.

Kapo SG

Der 20-jährige Autofahrer fuhr am Mittwoch kurz nach 2.15 Uhr mit seinem Auto an die Kontrollstelle im Schorentunnel in St. Gallen heran. Doch dort missachtete er die Halteaufforderungen der Polizei, beschleunigte sein Auto und flüchtete. Die Beamten der Kantonspolizei St.Gallen folgten dem Auto sofort in Richtung Gossau.

Vor dem Sitterviadukt kam das Auto des Schweizers auf der schneebeckten Fahrbahn ins Schleudern und prallte mehrmals gegen die links- und rechtseitige Leitplanke. Trotz der Beschädigungen an seinem Autos konnte der 20-Jährige seine Fahrt fortsetzen. In Winkeln verliess er die Autobahn, fuhr aber gleich wieder auf diese zurück, wie die Polizei in einer Mitteilung schreibt. Bei der Autobahnausfahrt Oberbüren verliess er die A1 wieder und setzte seine Fahrt mit überhöhter Geschwindigkeit Richtung Flawil bis Wilen-Watt weiter.

Nach Unfall zu Fuss weiter

Kurz vor der Bahnüberführung geriet er dann mit seinem Auto in einer Rechtskurve über den Fahrbahnrand hinaus. Sein Auto prallte in eine Signalisationstafel, kippte eine Böschung hinunter und blieb schliesslich auf dem Dach auf den Bahngeleisen stehen.

Doch auch das vermochte den jungen Mann noch nicht aufzuhalten. Trotz des Unfalls stieg er aus dem Auto und flüchtete zu Fuss Richtung Wald, wo er kurze Zeit später festgenommen werden konnte.

Beim letzten Unfall wurde er leicht verletzt und von der Polizei ins Spital gebracht. Er wurde als fahrunfähig eingestuft und musste sowohl eine Blut- und Urinprobe wie auch seinen Fahrausweis abgeben. Das Auto erlitt einen Totalschaden in Höhe von rund 6000 Franken, der übrige Sachschaden beträgt rund 2000 Franken. Für die Bergung des Unfallautos musste die Bahnstrecke Uzwil-Flawil für mehr als eine Stunde gesperrt werden.

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